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Logo Landesprogramm Arbeit: Gefördert durch die Europäische Union, Europäischer Sozialfonds (ESF) und das Land Schleswig-Holstein

Landesprogramm Arbeit

Die neue ESF-Förderperiode 2014-2020: Landesprogramm Arbeit
Die EU-Kommission hat am 19. September 2014 das Operationelle ESF-Programm Schleswig-Holstein genehmigt. Das Programm ist damit bundesweit (nach Baden-Württemberg) das zweite und europaweit das fünfte von insgesamt etwa 190 ESF-Programmen, das die Genehmigung erhalten hat.

Schwerpunkte
Die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften ist das übergeordnete Ziel des Landesprogramms Arbeit. Darüber hinaus bietet das Programm Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Weitere Maßnahmen fördern das Potential junger Menschen.

Finanzielle Ausstattung
In der Förderperiode 2014 - 2020 fließen knapp 89 Millionen € aus dem Europäischen Sozialfonds nach Schleswig-Holstein, einschließlich der Technischen Hilfe und der sog. Leistungsreserve in Höhe von gut 5,3 Millionen €. Diese wird ausgezahlt, wenn die bis 2018 im Operationellen Programm gesetzten Ziele erreicht werden. Zusammen mit den Landesmitteln in Höhe von knapp 64 Millionen € und weiteren privaten und öffentlichen Kofinanzierungsmitteln hat das Landesprogramm Arbeit ein Volumen von etwa 240 Millionen €.

Die IB.SH als Partner des Landes Schleswig-Holstein
Die  Investitionsbank Schleswig-Holstein ist mit der Abwicklung des Landesprogramms Arbeit beauftragt worden. Über neue Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem Landesprogramm Arbeit informiert die IB.SH Sie im Newsletter des Landesprogramms Arbeit. Außerdem werden auf diesen Seiten Unterlagen zum Download zu finden sein.

Die Bestandteile des Landesprogramms Arbeit
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die drei Schwerpunkte des Landesprogramms Arbeit mit den zugehörigen Aktionen:

Überblick über das Landesprogramm Arbeit
Schwerpunkt A:
Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte
Schwerpunkt B:
Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung
Schwerpunkt C:
Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen
Anpassung der Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer an den Wandel: Aktive Eingliederung: Verringerung und Verhütung des vorzeitigen Schulabbruchs:
Aktion A1
Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung
Aktion B1
Neue Wege in sozial-
versicherungspflichtige Beschäftigung
Aktion C1
Handlungskonzept PLuS
Aktion A2
Fachkräftesicherung in speziellen Branchenkompetenzfeldern
Aktion B2
Berufsvorbereitung und Ausbildung für junge Gefangene
Aktion C2
Produktionsschulen
Aktion B3
Alphabetisierung in der Arbeitswelt
Aktion C3
Regionale Ausbildungsbetreuung
Selbstständigkeit, Unternehmergeist und Gründung von Unternehmen: Förderung des gleichen Zugangs zum lebenslangen Lernen für alle Altersgruppen, Steigerung des Wissens sowie Fähigkeiten und Kompetenzen der Arbeitskräfte:
Aktion A3
Existenzgründungen aus Nichterwerbstätigkeit
Aktion C4
Weiterbildungsbonus SH
Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Gebieten: Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung, Stärkung der Systeme der beruflichen Bildung und deren Qualität:
Aktion A4
Beratung Frau & Beruf
Aktion C5
Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung
ESF-Jahresveranstaltung 2018

„Chancen und Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Migranten“ lautete das Thema der diesjährigen ESF-Jahresveranstaltung am 22. November im Kieler Wissenschaftszentrum. 

Die  etwa 130 Besucherinnen und Besucher erhielten einen praxisnahen Einblick in die Arbeit mehrerer Projekte. Vorweg gab es wissenschaftliche Erkenntnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dr. Kotte vom IAB Nord wies einerseits auf eine hohe Motivation und einen Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den Geflüchteten aus den TOP- 8 Asylherkunftsländern hin, benannte aber andererseits als nach wie vor größte Herausforderungen die fehlenden Sprachkenntnisse und die schlechte Vorbildung. 

Den Praxisbezug lieferte eine moderierte Gesprächsrunde im zweiten Teil der Veranstaltung, in der Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer  über ihre Erfahrungen sprachen. Vorgestellt wurden dabei aus dem ESF-geförderten Landesprogramm Arbeit „Frau & Beruf“, das Projekt „Tagwerk“ der bequa Flensburg mbH zur Integration Langzeitarbeitsloser, das „Handlungskonzept PLuS“ und die „Regionale Ausbildungsbetreuung“ sowie das vom Land geförderte Beratungsnetzwerk „Alle an Bord!“ und das Projekt „Ausbildung und Integration von Migranten“ (AIM) der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein e.V.

Die Gesprächsrunde bestätigte die Aussagen vom IAB: Der wichtigste Schritt zur Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt sei der Spracherwerb. Dieser könne in Integrations- und Sprachkursen begonnen und in einer beruflichen Ausbildung, z.B. vor dem Beginn eines Studiums, weiter gefestigt werden. Im Rahmen des Coachings und der Berufsorientierung von Jugendlichen sei zudem die Elternarbeit aufgrund des Einflusses der Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder sehr wichtig. Für die Zukunft käme es darauf an, die schon erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrierten Geflüchteten und Migranten in nachhaltigere Beschäftigung zu bringen, denn ein großer Teil übe derzeit nur „Helfertätigkeiten“ aus. 

Die Projektteilnehmer beeindruckten mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem hohem Engagement. Einer der Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Ich möchte in Deutschland meinen Weg machen. Wenn ich motiviert bin, dann schaffe ich das auch!“

Liste der Vorhaben
Downloads als Hilfestellung für Antragsteller und Zuwendungsempfänger

Zur Hilfestellung von Antragstellern und Zuwendungsempfängern im Rahmen des Landesprogramms Arbeit hat das Arbeitsministerium einen praktischen Leitfaden entwickelt. Dieser soll helfen, die wichtigsten Fragen bei der Beantragung der Förderung und Durchführung der Vorhaben zu beantworten.


Dieser Leitfaden wurde im Oktober 2014 veröffentlicht. Der folgende Link verweist auf die aktuelle Fassung:

Leitfaden zum Landesprogramm Arbeit (01/2019)

Leitfaden zum Landesprogramm Arbeit (06/2016)

Leitfaden zum Landesprogramm Arbeit (10/2014)

 

Es folgen weitere Dokumente:

Übersicht über die Aktionen

Kurzbeschreibung der Aktionen

Personalkostentabelle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - gültig ab 1. Januar 2014

Personalkostentabelle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - gültig ab 1. Januar 2015 

Personalkostentabelle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - gültig ab 1. Januar 2016

Personalkostentabelle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - gültig ab 1. Januar 2017

Personalkostentabelle für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - gültig ab 1. Januar 2018

Leitfaden Gender Mainstreaming und Antidiskriminierung im Landesprogramm Arbeit

 

Dokumente zum Medienmonitoring:

Hinweise zum Medienmonitoring

Liste zum Medienmonitoring

 

Korrekturen bei Vergabeverstößen:

Hinweise zu den Korrekturen bei Vergabeverstößen (inkl. Anlagen)

 

 

Downloads für die Öffentlichkeitsarbeit
Weiterführende Vorschriften, Bestimmungen und Verordnungen

Am 20.12.2013 wurden im Amtsblatt der Europäischen Union die Verordnungen veröffentlicht, welche den inhaltlichen und rechtlichen Rahmen für die Ausgestaltung der Operationellen Programme in der Förderperiode 2014-2020 bilden:

 

In Ergänzung zu den vorstehenden Verordnungen hat die EU Kommission eine Reihe von delegierten Verordnungen und Durchführungsverordnungen erlassen.

 

Daneben können im Rahmen des Landesprogramms Arbeit unter anderem folgende landes- und bundesrechtliche Vorgaben einschlägig sein.

Fördermöglichkeiten aus dem Bundes-ESF-Programm

Neben dem „Landesprogramm Arbeit“ bietet auch der Bund mit dem ESF-Bundesprogramm Förderungsmöglichkeiten, die für schleswig-holsteinische Projektträger von Interesse sein können.

Newsletter und Kontakt
Newsletter Landesprogramm Arbeit

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Kontakt
Telefon: 0431 9905-2222
E-Mail: foerderprogramme[at]ib-sh.de

Allgemeine Informationen zum Landesprogramm Arbeit finden Sie hier. Eine Übersicht zum Vorgängerprogramm Zukunftsprogramm Arbeit ist hier zu finden.

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