Europa-Kompetenz

Die dynamische Entwicklung des Ostseeraumes, die Ausweitung der Europäischen Union nach Osteuropa sowie neue Verkehrsprojekte zur Anbindung Skandinaviens sind deutliche Zeichen der zunehmenden europäischen Integration, die auch in Schleswig-Holstein Wirkung zeigt. Als zentrales Förderinstitut des Landes hat sich die IB.SH schon sehr früh auf die wachsende Bedeutung von EU-Aktivitäten eingestellt. Sie trägt zur wirtschafts- und strukturpolitischen Entwicklung Schleswig-Holsteins mit einer breiten Angebotspalette von EU-Beratungs-, Betreuungs- und Finanzierungsdienstleistungen bei, die regionale Akteure dabei unterstützt, rechtzeitig auf die neuen Herausforderungen und Chancen des europäischen Binnenmarktes und der Globalisierung zu reagieren.


Enterprise Europe Network Hamburg/Schleswig-Holstein

Internationales Know-How mit regionaler Expertise

Die IB.SH ist Teil des weltweit größten Beratungsnetzwerks für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), dem Enterprise Europe Network (EEN). Mit mehr als 600 Partnern in über 60 Ländern kombinieren wir internationales Know-How mit regionaler Expertise, um Internationalisierung und Innovationsfähigkeit von KMU zu stärken und den Zugang zu Finanzierung zu erleichtern.

  • Individuelle Beratung zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten der EU (z.B. HORIZON 2020) sowie Unterstützung bei der Antragstellung
  • Unterstützung von Unternehmen bei ihrer europaweiten und internationalen Vernetzung, z.B. Suche nach Kooperationspartnerinnen und -partnern im Ausland
  • Vermittlung von Ansprechpersonen in EU-Institutionen und nationalen Kontaktstellen
  • Meldung von Problemen bei der praktischen Anwendung von EU-Recht an die Europäische Kommission
  • Aufbereitung von EU-Informationen im Hinblick auf KMU, Innovations- und EU-Förderung
  • Organisation von Veranstaltungen

Weitere Informationen zum Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein:

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Ansprechpartner

Anette Benz
Anette Benz
Enterprise Europe Network HH-SH
Sabrina Fleischer
Sabrina Fleischer
Enterprise Europe Network HH-SH
Katrin Owesen
Katrin Owesen
Enterprise Europe Network HH-SH
Cornelia Pankratz
Cornelia Pankratz
Enterprise Europe Network HH-SH

Enterprise Europe Network

0431 9905-3497

Deutsch-Dänische Zusammenarbeit

Interreg Deutschland-Danmark

Interreg Deutschland-Danmark ist eines von ca. 70 Interreg-Programmen in Europa. Die deutsch-dänische Zusammenarbeit im Rahmen von Interreg befindet sich in der 5. Runde (Interreg 5A). Für den Zeitraum 2014-2020 erhält Interreg Deutschland-Danmark einen Zuschuss von 90 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Gefördert werden deutsch-dänische Projekte, sowohl große strategische Projekte als auch eher kleine regionale Projekte.

Seit dem 01. März 2014 ist die Investitionsbank Schleswig-Holstein Trägerin der Verwaltungsbehörde für die Deutsch-Dänische Zusammenarbeit im Rahmen von Interreg. Außerdem hat das Interreg-Sekretariat in Trägerschaft der Region Syddanmark in Kruså seine Arbeit aufgenommen.

In der nunmehr fünften Förderperiode von 2014 bis 2020 wird ein neues deutsch-dänisches Programm Wachstum und Zusammenarbeit über die Grenze in den Bereichen Wirtschaft, Beschäftigung, Ausbildung und Kultur fördern. Physisch sichtbar ist das neue Programm mit dem Interreg-Sekretariat in Kruså an der deutsch-dänischen Landesgrenze und der Verwaltungsbehörde zentral gelegen in Kiel.

Verantwortlich für die Durchführung des Programms sind die elf deutsch-dänischen Programmpartner Region Sjælland, Region Syddanmark, Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Ostholstein und Plön sowie die Städte Kiel, Flensburg, Neumünster und Lübeck. Durch die Zusammenlegung von zwei früheren Interreg-Programmen entsteht eine große Programmregion, die neue Kooperationen und Partnerschaften für strategische Projekte ermöglicht.

Projekte können in folgenden vier Bereichen gefördert werden:

  • Grenzüberschreitende Innovation
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Beschäftigung
  • Funktionelle Zusammenarbeit

Wenn Projektakteure Ideen für grenzüberschreitende Projekte haben, sollten sie sich bitte an das Sekretariat in Kruså wenden. Projektideen sind jederzeit willkommen.

Die Kontaktdaten des Sekretariates, aktuelle Antragsfristen sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Homepage des Programms Interreg Deutschland-Danmark unter

interreg5a.eu

Management von EU-Förderprogrammen im Ostseeraum

Interreg Baltic Sea Region: europäische Zusammenarbeit im Ostseeraum

Seit 1997 ist die IB.SH für die Umsetzung verschiedener EU-Förderprogramme im Ostseeraum verantwortlich und begleitet diese maßgeblich.

In der Förderperiode 2014-2020 ist die IB.SH Verwaltungs- und Bescheinigungsbehörde (Managing und Certifying Authority) für das EU-Ostseeprogramm Interreg Baltic Sea Region sowie Trägerin des Programmsekretariats (Joint Secretariat). Alle Aufgaben werden dabei in einer Einheit als MA/JS wahrgenommen. Das Programm fördert transnationale Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Entwicklung einer innovativen, räumlich integrierten und nachhaltigen Ostseeregion zu stärken. Partner aus allen Ostseeanrainerstaaten bearbeiten in gemeinsamen Projekten Schlüsselfragen in den Themenfeldern Innovation, Umwelt und Transport. Darüber hinaus wird das Programm weiterhin die EU-Ostseestrategie (EUSBSR) unterstützen und fördert in diesem Zusammenhang besondere Aktivitäten.

Das transnationale Programm involviert die EU-Mitgliedsstaaten Dänemark, Deutschland (nördliche Teile), Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden sowie die Programmpartnerländer Norwegen, Russland (nordwestliche Regionen) und Weißrussland. Das letztgenannte Land hat das zur Beteiligung notwendige Finanzierungsabkommen mit der Europäischen Kommission noch nicht unterzeichnet.

Interreg Baltic Sea Region richtet sich vor allem an öffentliche Institutionen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, branchenbezogene Verbünde und Vereine sowie Nichtregierungsorganisationen (NGO). In dieser Förderperiode können erstmals auch private Unternehmen mit EU-Mitteln unterstützt werden. Grundsätzliche Regel ist, dass die Projektpartner im Programmraum beheimatet sind.

Das Programmbudget beläuft sich auf etwa 283 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE), dem Europäischen Nachbarschaftsinstrument (ENI), aus Norwegen und aus Russland, die mit Eigenmitteln der Projektpartner ko-finanziert werden. Dadurch werden Potenziale über die Grenzen der gesamten Ostseeregion hinweg gebündelt und entwickelt.

Informationen über das Programm, das Bewerbungsverfahren und aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter

interreg-baltic.eu

Unterstützung der EU-Ostseestrategie

Die IB.SH arbeitet im Rahmen der Verwaltungstätigkeiten für das EU-Ostseeprogramm eng mit den an der EU-Ostseestrategie beteiligten EU-Mitgliedsstaaten und deren Akteure zusammen. Mehr zur EU-Ostseestrategie finden Sie unter

balticsea-region-strategy.eu

Bis Ende 2017 betreute die IB.SH auch die Seed Money Facility, ein Instrument der EU zur Unterstützung der EU-Ostseestrategie. Informationen dazu finden Sie unter

seed.eusbsr.eu

Seed Money zur Unterstützung der EU-Ostseestrategie gibt es inzwischen im EU-Ostseeprogramm 2014-2020. Bitte folgen Sie dazu die Rubrik „Apply for funding” auf der Programmwebsite

interreg-baltic.eu

Kontakt

Interreg Baltic Sea Region

Verwaltungsbehörde (MA) / Programmsekretariat (JS), Grubenstraße 20, 18055 Rostock

0381 45484-5281

Management der EU-Aktivitäten der IB.SH

Die IB.SH weist eine Vielzahl von Berührungspunkten zu europäischen Themen und Förderprogrammen auf. Das Management der EU-Aktivitäten bündelt dieses Wissen, informiert zu relevanten Entwicklungen auf EU-Ebene und vertritt die Interessen der IB.SH gegenüber den EU-Institutionen und Partnern aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft.

Ansprechpartner

Landesprogramme Arbeit und Wirtschaft

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein ist für die Abwicklung der von der EU kofinanzierten Programme Landesprogramm Arbeit und Landesprogramm Wirtschaft zuständig. Die Programme dienen der Finanzierung von Maßnahmen aus den Bereichen Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktförderung.