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Landesprogramm Wirtschaft

Landesprogramm Wirtschaft folgt auf Zukunftsprogramm Wirtschaft in der Förderperiode 2014-2020

Nachdem die EU-Strukturfondsverordnungen im Dezember 2013 beschlossen und veröffentlicht wurden, wurden mit der offiziellen Annahme der Partnerschaftsvereinbarung zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission am 2. Mai 2014  die Voraussetzungen für die Genehmigung der Operationellen Programme geschaffen. Das Operationelle Programm EFRE Schleswig-Holstein 2014-2020 wurde am 25. Juli 2014 offiziell bei der Europäischen Kommission eingereicht. Von der Europäischen Kommission genehmigt wurde es am 11. September 2014. Schleswig-Holstein ist damit das erste Bundesland und europaweit nach Dänemark das zweite Land, das für sein Operationelles Programm EFRE eine Genehmigung erhalten hat.

Die IB.SH als Partner des Landes Schleswig-Holstein
Die Investitionsbank Schleswig-Holstein ist mit der Abwicklung des Landesprogramms Wirtschaft beauftragt worden.

Ziele des Landesprogramms Wirtschaft

Die Förderung von Wachstum und Beschäftigung in allen Regionen Schleswig-Holsteins ist das übergeordnete Ziel des Landesprogramms Wirtschaft. Investitionen in die wissensbasierte Wirtschaft und Gesellschaft werden ebenso wie der Ausbau der klassischen wirtschaftsnahen Infrastruktur sowie Vorhaben zur Steigerung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und Stadtentwicklungsvorhaben gefördert.

Schwerpunkte der Förderung im Landesprogramm Wirtschaft sind:

  • Zielgerichtete Investitionen in eine wachstumsorientierte und nachhaltige Infrastruktur  sowie in Vorhaben mit dem Ziel einer nachhaltigen Wertschöpfung
  • Förderung der Wissensgesellschaft und der Wissenswirtschaft sowie der kulturellen Potenziale
  • qualitatives Wachstum und Innovation
  • Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen
  • Förderung der Energieeffizienz und Nutzung der erneuerbaren Energien in kleineren und  mittleren Unternehmen (KMU)
  • Umweltschutz und Förderung der Ressourceneffizienz
  • gewerbliche Investitionsförderung

 

 

Ausstattung des Landesprogramms Wirtschaft

Das Landesprogramm Wirtschaft bündelt Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit ergänzenden Landesmitteln für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein. Aus dem EFRE werden bis 2020 rund 271 Mio. Euro, aus der GRW nach derzeitigem Stand voraussichtlich 250 Mio. Euro im Land eingesetzt werden können. Unter dem Leitthema für die Integrierten Territorialen Investitionen "Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste" (ITI Westküste) soll die Wettbewerbsfähigkeit der Westküste Schleswig-Holsteins aus dem EFRE mit Mitteln in Höhe von 30 Mio. Euro gestärkt und unterstützt werden.

Wettbewerbsaufruf im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft zur Förderung investiver touristischer Maßnahmen aus dem EFRE (Investitionspriorität 6c) „Natur- und Kulturerlebnis Schleswig-Holstein"

Für die Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hat das Land Schleswig-Holstein die Rahmenbedingungen im sog. Operationellen Programm OP EFRE 2014-2020 festgelegt. Zu den inhaltlichen
Schwerpunkten gehören die Stärkung der regionalen Innovationspotenziale, die
Entwicklung einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftsstruktur, die
Energiewende und der Aufbau umweltgerechter Wirtschafts- und Infrastrukturen
sowie die nachhaltige Nutzung bestehender Ressourcen. Die Umsetzung der
EFRE-Förderung erfolgt über das sog. Landesprogramm Wirtschaft (LPW).

Das LPW bietet u.a. Fördermöglichkeiten für investive touristische Maßnahmen zur
Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes. Zur Auswahl geeigneter Projekte wird
erstmalig ein Wettbewerbsverfahren gestartet. Interessierte Projektträger können
ihre Projektideen bis zum 31. Oktober 2016 bei der Investitionsbank Schleswig-
Holstein einreichen.

Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb finden sie hier.

Strategie des Landesprogramms Wirtschaft

Übergeordnete Strategie des EFRE:
Durch den Aufbau eines innovationsfördernden Umfelds sollen ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze und einer umweltgerechten Entwicklung des Landes unterstützt werden. Dieses Ziel wird von dem Leitbild getragen, dass Innovation, Ökonomie, Ökologie und soziale Gerechtigkeit in Schleswig-Holstein im Einklang stehen. Zugleich unterstützt die Strategie des EFRE die von der Landesregierung beschlossene Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung des Landes. Die betrieblich orientierte
Wirtschaftsförderung soll stärker zu einer innovativen, nachhaltigen und sozialen Entwicklung beitragen.

Für Informationen und Beratungen zu Fragen der Querschnittsziele "Gleichstellung und Nichtdiskriminierung" sowie "Nachhaltige Entwicklung" des Operationellen Programms EFRE Schleswig-Holstein 2014-2020 stehen die zuständigen Beraterinnen gern zur Verfügung:

Gleichstellung und Nichtdiskriminierung:
Melanie Rieger
Beraterin Gleichstellung und Nichtdiskriminierung
Arbeitsmarkt- und Strukturförderung             
Investitionsbank Schleswig-Holstein             
Gartenstraße 9                                  
24103 Kiel
Tel.: 0431 9905-3285
Fax: 0431 9905-63285
melanie.rieger[at]ib-sh.de

Nachhaltige Entwicklung:
Johanna Behn
Beraterin Förderprogramme
Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung
WTSH
Lorentzendamm 24
24103 Kiel
Tel.: 0431 66666-884
Fax: 0431 66666-740
behn[at]wtsh.de

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Übergeordnete Strategie der GRW:
Grundgesetzlich verankertes Ziel ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im gesamten Bundesgebiet. Gemeinsam werden Standortnachteile in besonders strukturschwachen Regionen durch gezielte gewerbliche Investitionen und die Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur gemindert.
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Landesprogramm Wirtschaft – ITI-Westküste:
Wettbewerb zur zukunftsfähigen Regionalentwicklung an der Westküste Schleswig-Holstein mit  zwei Leitthemen:
a) Themenbereich "erneuerbare Energien und Energieeffizienz". Das Thema Energiekompetenzregion deckt sich mit den Zielen der Europäischen Kommission für die Kohäsionspolitik in der künftigen Förderperiode. Über die ITI sollen daher die positiven Entwicklungen im Energiebereich verstetigt und ein klares Kompetenzprofil für die Westküste herausgearbeitet werden.
b) Themenbereich "ressourcenschonender Tourismus". Eine kontinuierliche Verbesserung der Attraktivität als Urlaubsdestination und die vollständige Ausnutzung zielgruppenspezifischer Potenziale sind entscheidende Faktoren für die Wirtschaftsleistung und Beschäftigungssituation.
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Information des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein zum Inkrafttreten des neuen GRW-Koordinierungsrahmens am 1. Juli 2014

Seit dem 01.07.2014 ist der Koordinierungsrahmen der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) für die Förderperiode 2014 - 2020 in Kraft. Im Koordinierungsrahmen werden  die Fördergrundsätze für die allgemeine Wirtschaftsförderung in ganz Deutschland geregelt.  Er wurde zuletzt am 04.08.2016 überarbeitet. Im Einzelnen werden darin das Fördergebiet, die Fördermaßnahmen (für Unternehmen und Kommunen) und die Förderhöchstsätze festgelegt.

Der Koordinierungsrahmen gibt den Ländern die Möglichkeit der regionalen Ausgestaltung, der Prioritätensetzung und die Regelungen des Teils II einzuschränken. Das Land Schleswig-Holstein hat davon Gebrauch gemacht und entsprechende Richtlinien veröffentlicht.

 

Wichtiger Hinweis für Antragssteller:
Bitte beachten Sie, dass Sie nach der Antragsstellung und bevor Sie mit dem Investitionsvorhaben beginnen, zunächst die Bestätigung der grundsätzlichen Förderfähigkeit durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein benötigen. Für ein Vorhaben, das vor Erteilung der grundsätzlichen Förderfähigkeit begonnen wurde, dürfen Fördermittel nicht gewährt werden. Beginn des Investitionsvorhabens ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Bei Baumaßnahmen gelten Planung und Bodenuntersuchung sowie sonstige vorbereitende Maßnahmen nicht als Beginn des Vorhanbens. Der Grunderwerb mit Ausnahme des Erwerbs einer stillgelegten oder von Stillegung bedrohten Betriebsstätte ist nicht als Beginn des Vorhabens zu sehen, es sei denn die Kosten des Grunderwerbs sind in die Förderung einbezogen.

Unternehmen ist es seit 01.07.2014 möglich, Anträge auf Förderung aus Mitteln der einzelbetrieblichen Investitionsförderung (EBF)  bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein zu stellen. Die grundsätzlichen Bedingungen sind dem Koordinierungsrahmen Teil II A zu entnehmen.

Weitere Informationen für Unternehmen finden Sie hier.

Kommunen, Bildungsträgern und Forschungseinrichtungen ist es auf dieser Grundlage bereits jetzt möglich, Anträge auf  Gewährung einer Zuwendung zur Förderung wirtschaftsnaher Infrastruktur, Regionalmanagement, Kooperationsnetzwerke, Clustermanagement, Regionalbudget und Experimentierklauseln, touristischer Projekte und Maßnahmen zur Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes (sowohl investiv als auch nichtinvestiv), anwendungsorientierter Forschung, Innovation, zukunftsträchtigen Technologien und des Technologie- und Wissenstransfers, nachhaltiger Stadtentwicklung/Stadt im Wandel sowie von Investitionen zur energetischen Optimierung in Bildungsstätten der allgemeinen, politischen und kulturellen Bildung bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) zu stellen. Die grundsätzlichen Bedingungen sind dem Koordinierungsrahmen Teil II B zu entnehmen.

Weitere Informationen für Kommunen, Bildungsträger und Forschungseinrichtungen finden Sie hier.

Kontakt
Telefon: 0431 9905-2020
E-Mail: lpw[at]ib-sh.de

Kontakt

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Gartenstraße 9
24103 Kiel
Tel.: 0431 9905-2020
Fax: 0431 9905-3353
E-Mail: lpw[at]ib-sh.de

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