Landesprogramm Wirtschaft 2021-2027 - Einzelbetriebliche Investitionsförderung

  • KMU
  • Anlageinvestitionen von mind. 50.000 EUR bzw. mind. 250.000 EUR
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss bis 25 % bzw. 20 %

Zum Einsatz kommen Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) oder des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).


Aktuelle Hinweise:

Fördermaßnahmen der GRW können weiterhin im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft 2014-2020 beantragt werden. Die erforderlichen Unterlagen finden Sie hier im Downloadbereich.

Fördermaßnahmen des EFRE können noch nicht beantragt werden. Ein EBF-Anschlussprogramm für Förderungen aus dem EFRE (etwa im sog. Hamburg-Rand-Raum) ist vorgesehen und befindet sich gegenwärtig in der Aufstellung. Sobald die entsprechende Förderrichtlinie erlassen wurde, informieren wir Sie sowohl auf dieser Seite als auch per LPW-Newsletter. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Ziel der Fördermaßnahme

Die Fördermaßnahme zielt branchenübergreifend ab auf Investitionen von Unternehmen zur Stärkung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft sowie den Ausgleich von Standortnachteilen im Sinne einer ausgewogenen und gleichwertigen Raumentwicklung in Schleswig-Holstein. Ein Sonderteil ist dem Beherbergungsgewerbe gewidmet. Die markt- und zielgruppengerechte Entwicklung von Beherbergungsbetrieben ist ein wesentlicher Bestandteil der „Tourismusstrategie Schleswig-Holstein 2030“. Durch betriebliche Investitionen in Verbindung mit einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur erhöht sich die Nachfrage außerhalb der Hauptsaison. Mit der Förderung soll ein Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus und die Verbesserung der Wettbewerbsposition der Tourismuswirtschaft erreicht werden.

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, die ihre Waren und Dienstleistungen überwiegend überregional absetzen.

Großunternehmen können grundsätzlich nicht gefördert werden.

Was wird gefördert?

Anlageinvestitionen zur Errichtung einer neuen Betriebsstätte oder zum Ausbau der Kapazitäten einer bestehen Betriebsstätte (Erweiterungsinvestitionen). Das erforderliche Mindestinvestitionsvolumen beträgt hierbei 250.000 EUR. Die zu fördernden Investitionsvorhaben müssen überdies mit einem Arbeitsplatzzuwachs (sozialversicherungspflichtige Vollzeitdauerarbeitsplätze – DAP) von mindestens 10 % bzw. 2 DAP verbunden sein. Ausbildungsplätze werden wie DAP gewertet, d. h. 1:1.

Bei Betrieben des Beherbergungsgewerbes werden ferner auch gefördert:

Anlageinvestitionen zur grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte (Modernisierungsinvestitionen), welche mindestens 50.000 EUR betragen und die – bezogen auf ein Jahr zum Zeitpunkt der Antragstellung – die durchschnittlich verdienten Abschreibungen der letzten drei Jahre – ohne Berücksichtigung von Sonderabschreibungen – um 50 Prozent oder mehr übersteigen.

Wo wird gefördert?

C-Fördergebiet - Kreis Dithmarschen, Flensburg (krsfr. Stadt), Neumünster (krsfr. Stadt), Helgoland (Insel)

D-Fördergebiet - Kreise Nordfriesland, Ostholstein, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Steinburg, Kiel (krsfr. Stadt), Lübeck (krsfr. Stadt)

GRW-Fördergebietskarte Schleswig-Holstein (2022-2027)

Hamburg-Rand-Raum (HRR, nur EFRE-Förderung möglich) – Kreise Segeberg, Stormarn, Herzogtum-Lauenburg, Pinneberg (ohne Insel Helgoland)

Weitere Informationen zu C- und D-Fördergebieten in Schleswig-Holstein sowie deren anerkannten Kur-, Erholungs- und Tourismusorten finden Sie hier.

Wie wird gefördert?

Nicht rückzahlbare, sachkapitalbezogene Investitionszuschüsse

Errichtungs- und Erweiterungsinvestitionen:

Förderhöhe (in % der förderfähigen Investitionskosten)

Kleine Unternehmen: C-und D-Gebiet: max. 20 %, HRR: max. 15 %

Mittlere Unternehmen: C-Gebiet: max. 15 %, D-Gebiet und HRR: max. 10 %

Der Investitionszuschuss darf grundsätzlich maximal 35.000 EUR je geschaffenem DAP bzw. Ausbildungsplatz nicht übersteigen.
 

Modernisierungsinvestitionen:

Förderhöhe (in % der förderfähigen Investitionskosten)

Kleine Unternehmen: C-Gebiet: max. 25%, D-Gebiet: max. 20%

Mittlere Unternehmen: C-Gebiet: max. 15%, D-Gebiet: max. 10%

Der Investitionszuschuss ist auf grundsätzlich maximal 100.000 EUR je Vorhaben begrenzt.

Wie ist Ihr Weg zur Förderung?

Vor Antragstellung empfehlen wir eine kostenlose Beratung durch die IB.SH Förderlotsen.

Anträge sind vor Beginn eines Investitionsvorhabens bei der IB.SH zu stellen. Ein (vorzeitiger) Beginn ist förderunschädlich erst nach schriftlicher Genehmigungdurch die IB.SH möglich.

Als Vorhabenbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu werten.

Bei Baumaßnahmen gelten Planung, die planungsbezogene Bodenuntersuchung, Grunderwerb und Herrichten des Grundstücks (z.B. Gebäudeabbruch, Planieren) nicht als Beginn des Vorhabens, es sei denn, sie sind alleiniger Zweck der Zuwendung. Das Ausschreibungsverfahren gemäß VOB/VOL ist nicht als Beginn des Vorhabens zu werten.

Ihre Ansprechpartner: Die Förderlotsen der IB.SH

Portrait von Susann Dreßler
Portrait von Christian Hank
Portrait von Ulrike Kiehne
Portrait von Katharina Preusse

Zentrale Kontaktdaten der Förderlotsen

Senden Sie uns gern eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail-Adresse, Stichwort zum Vorhaben). Wir rufen Sie kurzfristig zurück.

0431 9905-3365

Die Förderlotsen bieten ihre Beratung auch per Video-Chat an. Vereinbaren Sie hierfür gerne einen Termin - per E-Mail oder Telefon.

Bei Fragen hilft

Portrait von Lars Jansen

Lars Jansen

Spezialist Bewilligung und Förderberatung Einzelbetriebliche Investitionsförderung
0431 9905-3232

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