Ideen für Weiterbildung gesucht

Mit einem Ideenwettbewerb fordert das Land Unternehmen und Bildungsträger dazu auf, innovative Weiterbildungsangebote für ihre Beschäftigten zu entwickeln.


Die Bereiche Erneuerbare Energien und Informationstechnologien entwickeln sich rasant. Das fordert insbesondere kleine und mittlere Unternehmen heraus, bei den Qualifikationen ihrer Mitarbeitenden am Ball bleiben zu bleiben und für passende Weiterbildung zu sorgen.

Um die Qualifizierungsangebote für Berufstätige zu verbessern, hat das Land nun einen Ideenwettbewerb ausgerufen: "Wir fordern Betriebe und Bildungsträger auf, innovative Angebote zur Qualifizierung zu entwickeln, die den Herausforderungen aufgrund des Klimawandels und der technologischen Entwicklung gerecht werden", sagte dazu Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz.

Auf neue Anforderungen reagieren

Der Ideenwettbewerb "Branchenspezifische Qualifizierungsvorhaben" spreche beispielsweise Handwerksunternehmen an, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf neue Umwelt- und Klimaanforderungen reagieren müssten. "Gerade unsere fast ausschließlich kleinen und mittleren Betriebe werden auf Dauer nur konkurrenzfähig bleiben, wenn die Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer Beschäftigten ständig auf dem neuesten Stand gehalten und weiterentwickelt werden", betonte der Minister.

Praxisnahe Lerneinheiten

Der Aufruf richtet sich an in Schleswig-Holstein ansässige Bildungsträger mit Angeboten zur beruflichen Qualifizierung. Sie entwickeln in Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen Module, die anschließend von den Beschäftigten der Unternehmen erprobt werden. Dafür stehen aus dem Landesprogramm Arbeit insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro an Landes- und ESF-Mitteln zur Verfügung.

Antrag stellen

Anträge können ab sofort bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gestellt werden, die Antragsfrist endet am 20. April. Der Start der ausgewählten Projekte ist für den 1. Juli mit einer maximal zweieinhalbjährigen Laufzeit vorgesehen.

Informationen und die Antragsformulare finden Sie hier

Ansprechpartner bei Fragen zum Förderangebot

Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 14:00 Uhr, Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr

0431 9905-2222