Landesprogramm Wirtschaft - Auf- und Ausbau der Produktion von Persönlicher Schutzausrüstung

  • Investitionszuschuss: bis zu 50 %, max. 1 Million Euro Zuschuss
  • Investitionen ab 01. Februar 2020
  • Antragsfrist: 30. Oktober 2020

Förderziel ist die Stärkung der Produktionskapazitäten von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in Schleswig-Holstein und somit die Sicherstellung einer ausreichenden Verfügbarkeit der PSA. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft (LPW) aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).


Wer wird gefördert?

Zuschüsse werden an Unternehmen gewährt, deren zu fördernde Betriebsstätte in Schleswig-Holstein liegt. Es können nur Unternehmen ohne jede öffentliche Beteiligung gefördert werden.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind Investitionen von Betrieben, die eine PSA-Produktion erweitern oder in Schleswig-Holstein neu errichten wollen.

Die geförderten Produktionslinien sollen der Herstellung der in Anlage 1 der Richtlinie aufgeführten PSA-Produkte mit den entsprechenden Normen und Zertifizierungen dienen. Das sind insbesondere Vollgesichtsmasken, FFP2- und FFP3-Schutzmasken, Mund-Nasenschutz-Masken (OP-Masken), Schutzkittel, Ganzkörperschutzanzüge, Einmalhandschuhe und Schutzbrillen.

Gefördert werden Investitionen in den Erwerb von Anlagen, Anlagenteilen sowie Komponenten zur Produktion eines der in der Anlage aufgeführten Produkte.

Gefördert werden auch Investitionen in Anlagen zur Produktion von Filtervlies, das im Meltblown-Verfahren hergestellt wird und die Qualitätsanforderungen als Vorprodukt eines in der Anlage 1 aufgeführten Produktes erfüllt. Gefördert werden ebenso Zertifizierungskosten für die entsprechenden Produkte.

Wie wird gefördert?

  • Nicht rückzahlbare, sachkapitalbezogene Investitionszuschüsse
  • Die Förderquote beträgt bis zu 50 % der förderfähigen Investitionskosten.
  • Der maximale Zuschussbetrag beträgt 1 Millionen Euro.

Wie ist Ihr Weg zur Förderung?

Vor Antragstellung empfehlen wir eine kostenlose Beratung durch die IB.SH Förderlotsen. Der vollständige Antrag mit den dazugehörigen Anlagen ist bis zum 30. Oktober 2020 bei der IB.SH einzureichen. Zertifizierungsfragen sind vor der Antragstellung eigenständig durch den Antragsteller zu klären.

 

Wichtige Hinweise für Antragsteller

Gemäß Ziffer 5 der Richtlinie können ausschließlich Investitionsvorhaben gefördert werden, die ab dem 01. Februar 2020 begonnen wurden. Das Investitionsvorhaben muss innerhalb von sechs Monaten nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe abgeschlossen werden. Ein Investitionsvorhaben gilt als abgeschlossen, wenn es von den nationalen Behörden als abgeschlossen anerkannt wird.

Fördermittel des Bundes sind vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Ihre Ansprechpartner: Die Förderlotsen der IB.SH

Zentrale Kontaktdaten der Förderlotsen

Besuchsadresse: IB.SH, Haus der Wirtschaft, Lorentzendamm 22, 24103 Kiel

0431 9905-3365

Die Förderlotsen bieten ihre Beratung auch per Video- und Textchat an. Vereinbaren Sie hierfür gerne einen Termin - per E-Mail oder Telefon.

Begleitung ab Antragstellung

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