Neues Interreg-Projekt fördert die grenzüberschreitende Kreativwirtschaft

Evaluation des Programms im Herbst


Im Rahmen des EU-Programms Interreg Deutschland-Danmark ist für ein weiteres Projekt mit dem Namen VekselWirk ein Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro genehmigt worden. Die geförderten Projekte sollen zu mehr Wachstum und Beschäftigung in der Programmregion beitragen.

Die Programmregion umfasst den größeren Teil von Schleswig-Holstein sowie die zwei dänischen Regionen Sjælland und Syddanmark. Das gemeinsame Interreg-Sekretariat hat seinen Sitz im dänischen Kruså, die Verwaltungsbehörde ist bei der IB.SH in Kiel angesiedelt.  

Ganz nach dem Motto „Gemeinsam können wir mehr“ verbindet VekselWirk fünf bestehende kreativwirtschaftliche Zentren in Kolding, Roskilde, Kiel und Lübeck miteinander. „Ziel ist es, kreative Unternehmen und Start-ups zu fördern, indem ihnen optimale Rahmenbedingungen gegeben werden. Beispielweise grenzüberschreitende gemeinsame Arbeitsplätze.

Außerdem wird das Projekt die Bedingungen für eine optimale Förderung der Kreativwirtschaft in nicht-Metropolregionen analysieren und daraufhin Handlungsempfehlungen entwickeln, um auch langfristig optimale Rahmenbedingungen für kreative Unternehmen aufbauen zu können“, so Sven Schindler, Senator der Hansestadt Lübeck und deutscher Vorsitzender des Interreg-Ausschusses.
 
Interreg  entwickelt sich weiter

Das Interesse am Interreg-Programm war von Anfang an sehr groß und ist es immer noch. Nach knapp dreieinhalb Jahren sind bereits 35 Interreg-Projekte ins Leben gerufen worden. Zusammen binden  die Projekte ca. 63 Prozent der insgesamt knapp 90 Millionen Euro, die das EU-Programm zur Verfügung hat. „Die Fördermittel des Programms sind heiß begehrt und das freut uns natürlich sehr. Gerade deswegen  ist es jetzt an der Zeit das Programm und die Projekte zu evaluieren, um analysieren zu können, wie die strategische Ausrichtung des Programms funktioniert und ob sie für die Zukunft angepasst werden sollte. Denn die klare Aufgabe des Ausschusses liegt darin, sicherzustellen, dass die Fördermittel in den Bereichen investiert werden, wo sie am meisten Nutzen bringen. Auch zukünftig wollen wir Projekte genehmigen, die den Bürgern des ganzen Programmgebiets zu Gute kommen“, so Bøje Winther, Regionsratsmitglied der Region Sjælland und dänischer Vorsitzender des Interreg-Ausschusses.

Nach einer Programmevaluation sowie einer Evaluation der laufenden Projekte im Herbst 2017 wird der Interreg-Ausschuss entscheiden, wie die restlichen Fördermittel in den kommenden Jahren investiert werden sollen. Fest steht, dass dem Ausschuss viel daran liegt Projekte zu genehmigen, die sich dem aktuellen Bedarf in der Programmregion widmen und diese weiterentwickeln. „Sollte sich herausstellen, dass die Programmziele, die vor über vier Jahren formuliert wurden, nicht mehr zu 100 Prozent zutreffen, dann werden wir diese im Rahmen unserer Möglichkeiten anpassen. Wir wollen immer alle das Beste aus dem Programm rausholen“, fährt Bøje Winther fort. 

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Matthias Günther

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