Neubau eines Frauenhauses in Eutin - Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack und Finanzministerin Heinold bei der Schlüsselübergabe

Das neue Frauenhaus in Eutin (Kreis Ostholstein) ist fertiggestellt. Es hat rund 400 m² Wohn- und Nutzfläche und bietet 15 Plätze für bedrohte Frauen und Kinder.


EUTIN. Das neue Frauenhaus in Eutin (Kreis Ostholstein) ist fertiggestellt. Bei der Schlüsselübergabe heute (13. 02.2020) sagte Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack: „Vor etwas mehr als einem halben Jahr war ich hier in Eutin im Kreishaus und habe den Förderbescheid über gut 285.000 Euro für den Neubau des Frauenhauses überreichen können. Es freut mich zu sehen, wie schnell dieses Gebäude entstanden ist, das nun ein so wichtiger Anlaufort für Frauen in Not sein wird. Dieses Haus ersetzt das in die Jahre gekommene Frauenhaus in Lensahn, es bietet eine angenehmere Wohnsituation sowie bessere Arbeitsbedingungen. Wir wollen mit den gut zehn Millionen Euro, die das IMPULS-Programm hierfür bereitstellt, noch weitere Frauenhäuser sanieren oder, wo nötig, ersetzen. Das Mindeste, was wir für Menschen tun können, die sich akut bedroht und verunsichert fühlen, ist eine wohnliche und sichere Umgebung zu schaffen“, so Sütterlin-Waack.

„IMPULS bewegt das Land. Überall sehen wir Baustellen – und das ist auch gut so!“, sagte Finanzministerin Monika Heinold: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass auch Frauenhäuser von unserem Investitionsprogramm profitieren. Dafür habe ich mich gemeinsam mit der Gleichstellungsministerin stark gemacht.“

Das neue Frauenhaus in Eutin hat rund 400 m² Wohn- und Nutzfläche und bietet 15 Plätze für bedrohte Frauen und Kinder. Die Gesamtinvestitionen liegen bei gut 1,3 Millionen Euro. 285.473 davon sind IMPULS-Mittel, weitere 856.500 € stammen aus der Sozialen Wohnraumförderung als Zuschuss und als Darlehen.   

Hintergrund

Das Land fördert aus Mitteln des Sondervermögens IMPULS 2030 auch Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen in Frauenhäusern. Insgesamt stehen für Investitionen in Frauenhäuser 10,3 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Mit der Begleitung des Programms hat das Land die IB.SH betraut.

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