IB.SH steigert Fördervolumen 2025 auf über 3,8 Milliarden Euro


  • Fördervolumen steigt auf über 3,8 Milliarden Euro
  • Deutliche Zuwächse bei der Immobilienförderung sowie bei den Kommunaldarlehen.
  • Vorstandsvorsitzender Erk Westermann-Lammers: „Wir leisten mit unserer Förderung einen zukunftsgerichteten Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Schleswig-Holstein.“

Kiel. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat ihre Förderung im Jahr 2025 erneut ausgeweitet. Das Fördervolumen stieg auf über 3,8 Milliarden Euro und lag damit um mehr als 300 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Die Förderbank des Landes bestätigt damit ihren stabilen Kurs und ihre Rolle als verlässliche Partnerin für Menschen, Unternehmen sowie Kommunen in Schleswig-Holstein.

Insgesamt flossen 1,1 Milliarden Euro in den Wohnungssektor, davon machte die Soziale Wohnraumförderung 442 Millionen Euro aus. Die Unternehmensförderung erreichte ein Volumen von 458 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahresniveau, auch wenn die Investitionsbereitschaft insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen weiterhin verhalten blieb. Auf stabilem Niveau verblieb die Förderung des Arbeitsmarktes, der regionalen Wirtschaftsstrukturen sowie europäischer Programme mit einem Gesamtvolumen von 546 Millionen Euro. Eine anhaltend hohe Nachfrage verzeichnete die IB.SH in der Kommunalfinanzierung. Städte, Gemeinden und Kreise erhielten 2025 Förderungen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro (inklusive 70 Millionen Euro Städtebauförderung). Damit unterstützte die Förderbank die hohe Investitionstätigkeit der Kommunen im Land.

Ein wesentlicher Teil der Förderungen wurde aus eigenen Mitteln umgesetzt. Dank eines erstklassigen Ratings von „AAA“ bei Fitch und des Prime Ratings bei ISS ESG kann sich die IB.SH gut am Kapitalmarkt refinanzieren.

„Wir leisten mit unserer Förderung einen zukunftsgerichteten Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Schleswig-Holstein“, sagt Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der IB.SH. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist unsere Förderung ein zentraler Stabilitätsanker.“

Für die Menschen in Schleswig-Holstein wirkt die Förderung ganz konkret – etwa beim Ausbau von Glasfasernetzen oder der Verbesserung kommunaler Infrastruktur. Handwerkerinnen und Handwerker können mit einer Meistergründungsprämie den Schritt in die Selbstständigkeit gehen, Zuschüsse für Weiterbildung können zur Fachkräftesicherung beitragen. Auch Investitionen in Wohnraum, Bildungseinrichtungen, touristische Infrastruktur, gewerbliche Gebäude oder erneuerbare Energien können durch Förderungen ermöglicht werden und stärken die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung des Landes.

Die IB.SH erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Jahresüberschuss in Höhe von 72,1 Millionen Euro. Davon wurden 62,2 Millionen Euro an das Land Schleswig-Holstein abgeführt, das diese Mittel zweckgebunden über einen Förderfonds vor allem für die Krankenhausfinanzierung und soziale Wohnraumförderung einsetzt. Weitere 9,9 Millionen Euro stellte die Bank in die Gewinnrücklagen ein.

Weitere Informationen zur IB.SH und zu ihren Förderaktivitäten finden Sie im Geschäftsbericht 2025.

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Sabine Schmax

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