IB.SH Digitalisierungsforum: Wirtschaft nimmt Herausforderung „Digitalisierung“ an


Die schleswig-holsteinische Wirtschaft nimmt die Herausforderung der Digitalisierung an. Das wurde beim IB.SH Digitalisierungsforum heute (30.05.2018) in Flensburg deutlich. Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und Michael Otten, Geschäftsführer der WiREG mbH, Flensburg konnten rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe der IB.SH begrüßen. „Die digitale Transformation eröffnet große Chancen in Schleswig-Holstein für mehr Lebensqualität, neue Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften", sagte Westermann-Lammers.

Tobias Goldschmidt, Staatsekretär im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, hob in seinem Grußwort hervor, dass die Landesregierung derzeit intensiv an der Gestaltung des digitalen Wandels arbeitet. „Die Digitalisierung bietet ein großartiges Instrumentarium für die gesamte Gesellschaft. Wir müssen sie nur richtig und zum Wohle aller nutzen. Das erfordert eine gute Bildung und eine gute Verwaltung. Unser Ziel ist es deshalb, bis 2020 einen Großteil der Schulen und Verwaltungsstandorte per Glasfaser an das landeseigene Netz anschließen. Damit investieren wir in die Infrastruktur und die Zukunftsfähigkeit Schleswig-Holsteins", sagte Goldschmidt.

Die Referenten befassten sich damit, was der digitale Wandel für Unternehmen in Schleswig-Holstein bedeutet und wie dieser konkret zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden kann. Dirk Wieland, Vorstandsmitglied des DiWiSH Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. und Geschäftsführer der MAC IT-Solutions GmbH aus Flensburg, ordnete das Thema für die Unternehmerinnen und Unternehmer ein. Martin Meesenburg, Gesellschafter und Geschäftsführer der M. Meesenburg KG aus Flensburg, erklärte, wie sein Unternehmen die Digitalisierung in den Griff bekommen hat. Dr. Michael Lukarsch, Geschäftsführender Partner der Horn & Company GmbH aus Hamburg, gab praktische Tipps, wie Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben können.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen seien digitale Kompetenzen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor – bei ihnen bestehe ein besonderer Förder- und Beratungsbedarf, erklärte der IB.SH-Vorstandsvorsitzende Westermann-Lammers. Deshalb biete die IB.SH Unternehmerinnen

und Unternehmern mit dem IB.SH Digitalisierungsforum eine Möglichkeit zur Information. Die Förderbank unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung auf vielfältige Art und Weise – mit Beratung durch die IB.SH Förderlotsen, mit Zuschüssen wie dem Weiterbildungsbonus, mit Eigenkapital-Produkten und mit Konsortialdarlehen gemeinsam mit Hausbanken. Wegen der großen Resonanz auf die Flensburger Veranstaltung plant die IB.SH bereits das nächste IB.SH Digitalisierungsforum. Es findet am 19. September in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Nordfriesland in Husum statt.

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Matthias Günther

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