Anschub für Bürgerenergie-Projekte

Erste Mittel aus dem schleswig-holsteinischen Bürgerenergiefonds vergeben


Das erste Projekt, das aus dem neuen schleswig-holsteinischen Bürgerenergiefonds gefördert wird, ist ein geplanter Bürgerwindpark in der Gemeinde Högel. Das Projekt hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 18 Mio. Euro. Aus dem Fonds erhalten die Initiatoren eine Anschubfinanzierung von 165.200 Euro. Das hat der Bewilligungsbeirat in seiner konstituierenden Sitzung entschieden. Dem Gremium gehören jeweils ein Vertreter des Energiewendeministeriums, des Wirtschaftsministerium und der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) an. „Bei Bürgerenergieprojekten verläuft die Anfangsphase oft holprig. Es fallen schon Vorplanungskosten an, ohne dass bereits Finanzierungspartner bereitstehen. Die Vorhaben sind uns aber wichtig, weil die Bürger vor Ort am besten wissen, welche Projekte gewünscht und akzeptiert sind. Deshalb fördern wir den Start von Bürgerenergieprojekten aus Landesmitteln“, sagte Staatssekretär Tobias Goldschmidt vom Energiewendeministerium. 

Um die Förderung zu ermöglichen, hatte das Land im Sommer den Bürgerenergiefonds eingerichtet. Er wird von der IB.SH verwaltet. „Bürgerinnen und Bürger mit vielfältigen Projektideen haben sich in den vergangenen Wochen über die Fördermöglichkeiten informiert. Mehrere Förderanträge werden derzeit konkretisiert. Darüber freuen wir uns sehr, denn Bürgerenergieprojekte dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern halten auch die Wertschöpfung in der Region“, sagte der IB.SH-Vorstandsvorsitzende Erk Westermann-Lammers.  

Die Projekte, deren Initiatoren sich an die IB.SH gewandt haben, spiegeln die Vielfalt der Möglichkeiten zum Klimaschutz wider. Darunter sind Vorhaben zur Energieerzeugung mit Wind und Sonne, zur Nutzung regional anfallender landwirtschaftlicher Reststoffe zur Energieproduktion sowie zur Entwicklung von lokalen Elektromobilitätskonzepten in Städten und im ländlichen Raum. 

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Matthias Günther

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