Wie erleben unsere Partnerunternehmen aus dem Immobilienbereich die Corona-Zeit?

Im Bereich der Immobilienfinanzierung arbeiten wir erfolgreich mit unterschiedlichen Partnerunternehmen zusammen. Besonders in der jetzigen Zeit ist der regelmäßige partnerschaftliche Austausch von immenser Bedeutung. Daher haben wir unsere Partner aus unterschiedlichen Organisationen und Regionen befragt, welche alltäglichen Herausforderungen sie in ihren Unternehmen feststellen, auf welches veränderte Kundenverhalten sie sich eingestellt haben und wie sie die Zusammenarbeit mit unserem Haus in diesem Jahr wahrnehmen.


Dieses Jahr ist geprägt von der Corona-Pandemie und stellt enorme berufliche und private Herausforderungen an uns alle. Viele Unternehmen sind erneut gezwungen, ihre Geschäftsaktivitäten herunterzufahren oder sogar z. T. vollständig einzustellen. Ein Großteil der Menschen versucht, sofern die Arbeitsprozesse es erlauben und die technischen Voraussetzungen bestehen, zu Hause zu bleiben und im Home-Office zu arbeiten.

Im Bereich der Immobilienfinanzierung arbeiten wir erfolgreich mit unterschiedlichen Partnerunternehmen zusammen. Besonders in der jetzigen Zeit ist der regelmäßige partnerschaftliche Austausch von immenser Bedeutung. Daher haben wir unsere Partner aus unterschiedlichen Organisationen und Regionen befragt, welche alltäglichen Herausforderungen sie in ihren Unternehmen feststellen, auf welches veränderte Kundenverhalten sie sich eingestellt haben und wie sie die Zusammenarbeit mit unserem Haus in diesem Jahr wahrnehmen.

Interesse an Wohneigentum weiterhin groß

Fast ausnahmslos beobachten unsere Kooperationspartner eine weiterhin hohe Nachfrage nach selbstgenutzten Immobilien. Henning Ludwig, Leiter der Niederlassung von Dr. Klein Privatkunden AG in Lübeck berichtet, dass „die Nachfrage nach Baufinanzierungen während der Corona-Pandemie auf einem sehr hohen Niveau geblieben ist.“ Auch Kerstin Joachim von der PSD Bank Kiel eG bestätigt, dass Immobilieneigentum nach wie vor trotz des hohen Preisniveaus gekauft wird. 

Einen Grund dafür sieht Sabina Kaiser, Niederlassungsleiterin der Interhyp AG in Hamburg, in der steigenden Bedeutung des eigenen Zuhauses in Zeiten des Lockdowns und Homeoffices. Ihre Kunden sind in der Corona-Krise weiterhin und nach ihrem Eindruck verstärkt daran interessiert, dass Finanzierungen langfristig sicher und tragfähig sind.

„Die Menschen konzentrieren sich mehr auf das eigene Zuhause, so dass neben Immobilienfinanzierungen auch Modernisierungsdarlehen nachgefragt sind“ lautet die Aussage von Nadine Rademann von der Sparda Bank Hamburg eG.

„Insgesamt haben die Kunden erkannt, dass die Immobilie sich erneut als krisensicheres Investment erwiesen hat. Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders wichtig, sich intensiv mit dem Kunden über das Finanzierungsmodell auszutauschen.“ (Jasmin Lewerenz, Filialleiterin der Hüttig & Rompf AG in Hamburg)

Laut Thomas Haake - Baufinanzierung in Steinfeld „entwickeln die Kunden ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und suchen nach Lösungen, die nicht nur einen attraktiven Zins enthalten, sondern auch bei entsprechender Flexibilität in schwierigen Zeiten Sicherheit und eine tragbare Belastung bieten. Die Kunden werden sensibler und nehmen die Gegebenheiten von heute nicht mehr als selbstverständlich hin und denken auch mal drüber nach, dass morgen alles anders sein kann.“

Wie lange diese Entwicklung am Immobilienmarkt anhält, ist fraglich. Christoph Vogler von der Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank eG in Heide meint, dass „eine Änderung durch den erneuten Lockdown jetzt schon vereinzelt wahrgenommen werden konnte. Die fehlende Gewissheit, die nächsten 30 Jahre konstant an diesem Standort ein Einkommen erzielen zu können, um die private Immobilie bezahlen zu können, kann in Zukunft zu einem Rückgang der Nachfrage führen.“

Corona verändert den beruflichen Alltag – Die Digitalisierung gewinnt stark an Bedeutung

Neben der hohen Marktunsicherheit zu Beginn der Pandemie in Bezug auf das künftige Nachfrageverhalten bei selbstgenutzten Wohnimmobilien, mussten unsere Geschäftspartner ebenfalls schnell auf corona-bedingte Veränderungen im beruflichen Alltag reagieren.

Christoph Vogler (Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank) berichtet, dass im Bereich der privaten Baufinanzierung das Minimieren des persönlichen Kontaktes gerade im Bereich der Beratung mit vielen Herausforderungen verbunden ist. „Durch das Minimieren dieser persönlichen Kontakte und das Ausweichen auf digitale Medien, wird ein wesentlicher Vorteil der persönlichen / örtlichen Präsenz der Bankengruppe eingeschränkt. Zur Zeit gelingt es durch die Kompetenz auch in diesen Beratungsgesprächen, trotz der geänderten Rahmenbedingungen im Vertrieb erfolgreich am Markt positioniert zu sein.“

Es ist zudem erkennbar, dass das Kundeninteresse am Electronic Banking bzw. an digitalen Bankdienstleistungen zugenommen hat und daher entsprechend weniger Besuche in Bankfilialen registriert werden. Insgesamt hat das Thema Digitalisierung durch die Kontaktbeschränkungen noch mehr an Bedeutung gewonnen.

Sabina Kaiser von der Interhyp AG berichtet, dass die Interhyp als digital gut aufgestelltes Unternehmen glücklicherweise sehr schnell auf die Corona-Pandemie reagieren konnte. Die persönlichen Beratungen der Kunden sind als Videoberatung oder telefonisch mit digitaler Unterstützung und Bildschirmpräsentation möglich. Abhängig von der Infektionslage waren und sind wir aber auch vor Ort für unsere Kunden da, unter Einhaltung aller Regeln für den Gesundheitsschutz.“

Die anderen Finanzierungspartner bestätigen ebenfalls die große Bedeutung einer digitalen Kundenberatung. Allerdings konnten die Institute - abhängig von ihrem jeweiligen Grad der Digitalisierung - unterschiedlich schnell auf die veränderte Marktsituation reagieren und immer mehr digitale Beratungen sowie Kommunikationskanäle ihren Kunden und Mitarbeitern anbieten. Björn Brüggmann, Finanzierungsberater der finanzierungsGalerie Nord GmbH aus Hamburg, schreibt, dass sie aufgrund ihrer Möglichkeiten und Teamgröße ohne Probleme auf eine Telefonberatung umsteigen konnten. Auch bei Dr. Klein in Lübeck verlief laut Henning Ludwig die Anpassung zügig: „Unsere Berater konnten von heute auf morgen ins Homeoffice wechseln und waren uneingeschränkt arbeitsfähig: Per Videoberatung können wir unsere Kunden weiterhin umfänglich beraten.“ Die digitalen Beratungswege werden zudem recht gut angenommen, „da viele Kunden aus dem beruflichen Umfeld damit vertraut sind…Dadurch kann auch mit telefonischen oder digitalen Beratungen eine gute Kundenbindung hergestellt werden“ (Joanna Brodnicke / Brodnicke Finanz-Kontor GmbH & Co. KG, Bargteheide).

Weitere Herausforderungen bestehen in der Organisation des Büroalltags. Jasmin Lewerenz (Hüttig & Rompf AG) nennt z. B. das Betreuungsproblem durch Home Schooling und KITA Schließungen. Aber auch Fragen „Wie schützen wir unsere Kollegen und Kolleginnen, die im Wesentlichen den Geschäftsbetrieb am Laufen halten? Wie bleiben wir ein Team, obwohl die meisten Kollegen und Kolleginnen im Homeoffice waren?“ sind zu klären.

Arne Hammon von der ahbaufinanz in Freienwill sieht, wie auch Lars Kaiser von der abakus 24 Service GmbH aus Stockelsdorf, die längeren Bearbeitungs- und Entscheidungszeiten bei Banken als Hindernis an. Obwohl die Verzögerungen aufgrund erforderlicher Anpassungen auch bei den Banken nachvollziehbar sind, werden sie von Maklern häufig nicht berücksichtigt bzw. akzeptiert.

Gute Zusammenarbeit auch in Krisenzeiten

Verlängerte Bearbeitungszeiten haben unsere Finanzierungspartner teilweise auch bei der IB.SH wahrgenommen. Dennoch zeigen sie dafür Verständnis und loben die gute, offene und lösungsorientierte Zusammenarbeit (Arne Hammon, ahbaufinanz). Selbst wenn keine persönlichen Termine und Veranstaltungen stattfinden, lassen sich Fragen schnell telefonisch klären (Joanna Brodnicke / Brodnicke Finanz-Kontor, Bargteheide). „Die Erreichbarkeit ist nach wie vor top“ (Thomas Haake Baufinanzierung, Steinfeld) und die Zusammenarbeit mit den Finanzierungsspezialisten, der Auszahlungsabteilung, aber auch den Partnerbetreuern funktioniert laut Jasmin Lewerenz von der Hüttig & Rompf AG reibungslos und auf dem kurzen Dienstweg. Wir erleben die IB.SH als sehr modernes und schnelllebiges Kreditinstitut.“ Und Kerstin Joachim (PSD Bank Kiel eG) ergänzt: „Ich persönlich radle jeden Morgen an Euren Gebäuden an der Fleethörn auf meinem Weg zu meinem Arbeitgeber rum: und freu mich jeden Tag, dass es Euch gibt!“

Henning Ludwig (Dr. Klein Privatkunden AG in Lübeck) äußert sogar: „Die Anträge werden in derselben Qualität und Geschwindigkeit, die wir gewohnt sind, bearbeitet. Ebenso sind unsere Ansprechpartner nach wie vor zuverlässig erreichbar.“

„Die Programme und Prozesse sind klar und leicht verständlich, das erleichtert uns die Beratung. Für unsere Kunden bringt die Zusammenarbeit häufig einen Mehrwert: die nachrangigen Förderfinanzierungen der IB.SH können dazu beitragen, dass Wohnträume wahr werden“ erwähnt Sabina Kaiser (Interhyp AG). 

Wünschenswert für die Zukunft bleibt, dass das digitale Partnerberatungssystem IB.SH Finanz@ss um einen Unterlagen Upload erweitert und eine vollständig digitale Einreichungsmöglichkeit geschaffen wird. Damit würde den Finanzierungspartnern die Einreichung aus dem Homeoffice ermöglicht (Christoph Vogler, Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank eG Heide; Henning Ludwig, Dr. Klein Lübeck) und die Zusammenarbeit in vielerlei Hinsicht erleichtert.

Wir bedanken uns sehr für die Teilnahme an dieser Befragung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Weiterführende Links

Ihre Partnerbetreuerinnen und -betreuer

Portrait von Ralf Göde
Portrait von Steffi Kirchner
Portrait von Jan-Morten Klever
Portrait von Henning Martens

Sie sind bereits Finanzierungspartner der IB.SH oder möchten Partner der IB.SH werden und haben Fragen zu allgemeinen Themen der Zusammenarbeit?

0431 9905-0