Die Landeshauptstadt Kiel ist die erste Kommune in Schleswig-Holstein, die eine Förderung aus dem Landesprogramm für Quartierswärmemanagement erhält. Mit den bereitgestellten Mitteln sollen in den Quartieren „Hasselrade/Diekweg“ und „Pries-Nord“ die Maßnahmen aus der kommunalen Wärmeplanung gezielt in die Praxis überführt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Unterstützung von Eigentümerinnen und Eigentümern bei Fragen zur zukünftigen Wärmeversorgung, zur energetischen Sanierung von Gebäuden und zum Austausch von Heizungsanlagen.
Die IB.SH übernimmt bei diesem Förderprogramm eine zentrale Funktion als Förderinstitut des Landes. Sie begleitet die Umsetzung des Quartierswärmemanagements und unterstützt Kommunen dabei, vor Ort Strukturen für Beratung, Information und Vernetzung aufzubauen. Ziel ist es, die Wärmewende in den Quartieren greifbar zu machen und den Weg von der Planung zur Umsetzung zu erleichtern.
Mit dem neuen Förderangebot schafft das Land gemeinsam mit der IB.SH wichtige Voraussetzungen, damit kommunale Wärmepläne in konkrete Projekte und Maßnahmen münden können.

