Kommunaler Wärmefonds: Erste Förderung fließt nach Husum


Der von der IB.SH im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein verwaltete Kommunale Wärmefonds entfaltet erste Wirkung: Die Stadtwerke Husum erhalten 152.000 Euro für die Vorbereitung eines Tiefengeothermie-Projekts. Mit der Förderung wird eine Machbarkeitsstudie finanziert, die die Voraussetzungen für die Nutzung von Erdwärme als klimafreundliche Wärmequelle untersucht.

Der Fall Husum verdeutlicht den Ansatz des Kommunalen Wärmefonds: Gefördert werden vorbereitende Maßnahmen wie Machbarkeitsstudien, Standortanalysen oder Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die Kommunen und kommunale Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Wärme- und Effizienzprojekte unterstützen. Für die Stadtwerke Husum markiert die Förderung einen wichtigen Meilenstein. Mit der Studie soll geprüft werden, ob Tiefengeothermie künftig einen Beitrag zu einer klimafreundlichen und langfristig sicheren Wärmeversorgung in der Region leisten kann. Die Stadtwerke gehören damit zu den ersten Empfängern von Mitteln aus dem neuen Kommunalen Wärmefonds.

Damit schließt die IB.SH eine Finanzierungslücke in der frühen Projektphase und unterstützt Kommunen dabei, innovative Wärmeprojekte anzustoßen und die Wärmewende vor Ort voranzubringen.

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