Landesprogramm Wirtschaft - Digibonus I Schleswig-Holstein

  • Investitionszuschuss bis zu 1.000 Euro
  • Investitionen ab 01.01.2021

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise stehen die Unternehmen in Schleswig-Holstein vor großen Herausforderungen. Bis auf weiteres wird es darauf ankommen, Kundenkontakte in einer Form zu gestalten, die zur Eindämmung der Pandemie beitragen. Dafür sind digitale Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten von zentraler Bedeutung. Mit der Förderung soll Kleinstunternehmen ein niedrigschwelliger Einstieg in entsprechende Digitalisierungsmaßnahmen ermöglicht werden.


***Hinweis: Bitte lesen Sie unbedingt vor Antragstellung die aufgeführten Informationen und die FAQs im Download-Bereich.***

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe sowie gemeinnützige Unternehmen und Vereine, die

  • dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind,
  • bis einschließlich 5 Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Vollzeitäquivalente) beschäftigen,
  • ihren Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein haben.

Antragsberechtigte können nur einmal aus dem vorliegenden Programm gefördert werden.

Bei Angehörigen der Freien Berufe muss die selbstständige Tätigkeit im Haupterwerb ausgeübt werden.

Bei verbundenen Unternehmen kann nur ein Unternehmen einen Antrag stellen. Siehe hierzu auch den Benutzerleitfaden zur Definition von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Download-Bereich.

Eine Antragsberechtigung liegt nur für rechtlich selbstständige Einheiten vor. Betriebsstätten und Zweigniederlassungen desselben Unternehmens gelten nicht als rechtlich selbstständige Einheiten.

Auszubildende sind bei der Ermittlung der Vollzeitäquivalente nicht zu berücksichtigen. Mitarbeitende Eigentümer/Teilhaber sind in die Anzahl der Beschäftigten einzubeziehen.

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Unternehmen, die sich bereits am 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben (zur Begriffsdefinition „Unternehmen in Schwierigkeiten“ siehe Artikel 2 Nr. 18 AGVO),
  • Öffentliche Unternehmen,
  • Unternehmen aus den Bereichen Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie Fischerei und Aquakultur im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 104/2000 (bzw. Artikel 1 lit. a/b der VO (EU) 1407/2013).

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind Investitionen in Soft- und Hardware sowie diese begleitenden Dienstleistungen in folgenden Bereichen (abschließende Auflistung):

  • Umstellung auf elektronische Belegausgabe bei Kassensystemen,
  • Elektronische Meldescheinsysteme,
  • Elektronische Kontaktnachverfolgungssysteme,
  • Elektronische Bestellaufnahmesysteme,
  • Erstellung Internetauftritt und Onlineshops,
  • Erstellung von Online-Speisekarten.

Zu den begleitenden Dienstleistungen zählen die notwendige Einrichtung der Soft-und Hardware sowie die Konzeption von digitalen Lösungen wie zum Beispiel Online-Auftritte.

Die oben angeführte Auflistung ist ein abschließender Förderkatalog. Die von Ihnen geplanten Maßnahmen müssen sich einem der oben genannten Bereiche zuordnen lassen.

Nicht gefördert werden im Rahmen dieser Richtlinie Eigenleistungen des Antragsstellers.

Wie wird gefördert?

Die Förderung besteht in der einmaligen Gewährung eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Projektförderung mit einer Festbetragsfinanzierung.

Der Zuschuss beträgt einmalig maximal 1.000 Euro. Dieser Betrag reduziert sich auf die tatsächlich entstandenen Kosten, wenn diese weniger als 1.000 Euro betragen. Die Investition muss mindestens 500 Euro betragen, um förderfähig zu sein.

Förderfähig sind Ausgaben, die ab dem 01.01.2021 getätigt wurden.

Was ist noch wichtig?

  • Die IB.SH vergibt mit diesem Programm Beihilfen unter Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen.
  • Die nach dieser Richtlinie geförderten Ausgaben dürfen nicht als betriebliche Fixkosten im Rahmen der Überbrückungshilfen geltend gemacht werden (Ausschluss der Doppelförderung). Sofern die tatsächlich angefallenen Ausgaben die nach dieser Richtlinie maximale Fördersumme von 1.000 Euro übersteigt, können die darüberhinausgehenden Ausgaben im Rahmen der Überbrückungshilfen als Fixkosten geltend gemacht werden.

Wie ist Ihr Weg zur Förderung?

Eine Antragstellung ist ab sofort über die IB.SH möglich.

Dem Online-Antrag sind folgende Unterlagen als Scan oder Foto beizufügen:

  • Antragsformular (vollständig ausgefüllt - möglichst elektronisch im Adobe® Acrobat® Reader® - und rechtsverbindlich unterzeichnet)
  • De-minimis-Erklärung (vollständig ausgefüllt - möglichst elektronisch im Adobe® Acrobat® Reader® - und rechtsverbindlich unterzeichnet)
  • Personalausweiskopie der/des Vertretungsberechtigten (Antragsunterzeichner/in)*
  • Rechnungsbeleg(e)
  • Gewerbeanmeldung (oder nur bei Freiberuflern: Nachweis über steuerliche Anmeldung Finanzamt oder Steuerbescheid)
  • Bei erforderlicher Registereintragung zusätzlich: Registerauszug (nicht älter als 6 Monate) z.B. Handels-, Genossenschafts-, Vereinsregister

*Für die erforderliche Identitätsprüfung werden die Daten „Name, Vorname, Anschrift und ausstellende Behörde“ benötigt. Dem Antragsstellenden wird empfohlen, die übrigen Informationen auf dem Personalausweis unkenntlich zu machen (Foto, Ausweisnummer, Ausstellungs- und Gültigkeitsdatum). Für den Fall, dass der Antragstellende dies unterlässt, erklärt er oder sie seine oder ihre Einwilligung, dass die nicht unkenntlich gemachten Daten ggf. bis zur Löschung des gesamten Vorgangs gespeichert bleiben, aber nicht weiterverarbeitet werden.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise

  • Bei der Anmeldung zum Online-Antrag muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Ohne die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse kann Ihr Antrag nicht bearbeitet werden. Der Posteingang (ggf. auch der Spam-Ordner) dieser E-Mail-Adresse ist regelmäßig zu prüfen.
  • Diese E-Mail-Adresse wird für die erforderliche Korrespondenz verwendet.
  • Die Reihenfolge der Antragsbearbeitung erfolgt nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen. Der Eingang erfolgt zu dem Zeitpunkt, an dem der Online-Antrag abgeschlossen und übergeben wird (nach Übergabe können die Angaben im Antrag nicht mehr geändert und dem Antrag keine weiteren Dokumente angehängt werden).
  • Unvollständige Anträge werden nicht angenommen. Haben Sie einen unvollständigen Antrag abgegeben, erhalten Sie darüber nach Bearbeitung eine Benachrichtigung per E-Mail. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall der Antrag vollständig neu eingereicht werden muss. Das Nachreichen von einzelnen Dokumenten ist nicht möglich. 
    Auch wenn Sie selbst merken, dass der Antrag unvollständig ist, können Sie erst nach Erhalt unserer E-Mail einen neuen Antrag stellen. Sie können hierbei dieselbe E-Mail-Adresse noch einmal verwenden.
  • Eine Bearbeitung kann nur bei Vorliegen eines vollständigen und rechtsverbindlich unterzeichneten Antrags mit allen geforderten Anhängen erfolgen (siehe S. 5 des Antragsformulars).
  • Bitte beachten Sie, dass die Gewährung der Zuwendung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel erfolgt (gem. Ziff. 1.4 der Richtlinie zur Förderung niedrigschwelliger Digitalisierungsmaßnahmen in Kleinstunternehmen (Digibonus I Schleswig-Holstein)).

Antrag stellen

Wichtig: Unvollständige Anträge werden nicht angenommen. Haben Sie einen unvollständigen Antrag abgegeben, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail. Eine Bearbeitung kann nur bei Vorliegen eines vollständigen und rechtsverbindlich unterzeichneten Antrags mit allen geforderten Anhängen erfolgen (siehe S. 5 des Antragsformulars).

Ihren Antrag stellen Sie einfach über unser Online-Portal. Alle notwendigen Unterlagen und den Link zum Antragsportal finden Sie im Download-Bereich unter "Antragstellung und Antragsunterlagen". Bitte beachten Sie unbedingt auch die Hinweise in den FAQs im Download-Bereich.

Bei technischen Fragen schauen Sie bitte in die Anleitungen, die Sie im Download-Bereich finden.
Bei inhaltlichen Fragen, die auf dieser Seite einschließlich der FAQs nicht beantwortet werden, schreiben Sie gern eine Mail an die IB.SH Förderlotsen oder rufen Sie an unter 0431 9905 3365. 

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