Kiel, 7. Januar 2026 – Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) ist dem United Nations Global Compact (UNGC) beigetreten. Die weltweite Initiative basiert auf zehn Prinzipien für verantwortungsvolle Unternehmensführung, die die Bereiche Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung umfassen. Mit dem Beitritt verpflichtet sich die IB.SH zur Umsetzung dieser Prinzipien sowie zur regelmäßigen Berichterstattung über ihre Fortschritte.
Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Geschäftsstrategie der IB.SH. Die Bank richtet ihr Fördergeschäft, ihren Geschäftsbetrieb und ihr gesellschaftliches Engagement an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) aus. Dabei verfolgt sie das Ziel, die Wirkung ihrer Aktivitäten messbar zu machen. So konnten im Geschäftsjahr 2024 74 Prozent des Förderneugeschäfts einem oder mehreren SDGs zugeordnet werden.
Die Nachhaltigkeitsausrichtung der IB.SH ist unter anderem in der Nachhaltigkeitsleitlinie und der Sustainable-Finance-Erklärung der Bank verankert. Für das Förder- und Anlagegeschäft gelten klar definierte Ausschluss- und ESG-Kriterien. Ergänzt wird dieser Rahmen durch eine regelmäßige Berichterstattung – 2025 erstmals anhand der Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS).
Als Förderbank des Landes Schleswig-Holstein unterstützt die IB.SH gezielt Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz, Klimaschutz und erneuerbare Energien. Beratung und Informationen zu entsprechenden Fördermöglichkeiten bietet unter anderem die IB.SH Energieagentur. Von der Rating-Agentur für Nachhaltigkeit ISS ESG erhielt die IB.SH ein Prime-Rating.
Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact unterstreicht die IB.SH ihre strategische Ausrichtung und ihr Verständnis von unternehmerischer Verantwortung – auf Landes- wie auf internationaler Ebene.
