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Management von EU-Förderprogrammen im Ostseeraum

Europäische Territoriale Zusammenarbeit
Logo Interreg Baltic Sea Region

Seit mehr als fünfzehn Jahren ist die IB.SH für die Umsetzung verschiedener EU-Förderprogramme im Ostseeraum verantwortlich und begleitet diese maßgeblich.

In der Förderperiode 2014-2020 ist die IB.SH Verwaltungs- und Bescheinigungsbehörde (Managing und Certifying Authority) für das EU-Ostseeprogramm "Interreg Baltic Sea Region" sowie Trägerin des Programmsekretariats (Joint Secretariat). Alle Aufgaben werden dabei in einer Einheit als MA/JS wahrgenommen. Das Programm fördert transnationale Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Entwicklung einer innovativen, räumlich integrierten und nachhaltigen Ostseeregion zu stärken. Partner aus allen Ostseeanrainerstaaten werden in gemeinsamen Projekten Schlüsselfragen in den Themenfeldern "Innovation", "Umwelt" und "Transport" bearbeiten. Darüber hinaus wird das Programm weiterhin die EU-Ostseestrategie (EUSBSR) unterstützen und fördert in diesem Zusammenhang besondere Aktivitäten.

Das transnationale Programm involviert die EU-Mitgliedsstaaten Dänemark, Deutschland (nördliche Teile), Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden sowie die Programmpartnerländer Norwegen, Russland (nordwestliche Regionen) und Weißrussland. Das letztgenannte Land hat das zur Beteiligung notwendige Finanzierungsabkommen mit der Europäischen Kommission noch nicht
unterzeichnet.

Interreg Baltic Sea Region richtet sich vor allem an öffentliche Institutionen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, branchenbezogene Verbünde und Vereine sowie Nichtregierungsorganisationen (NGO). In dieser Förderperiode können erstmals auch private Unternehmen mit EU-Mitteln unterstützt werden. Grundsätzliche Regel ist, dass die Projektpartner im Programmraum beheimatet sind.

Das Programmbudget beläuft sich auf etwa 283 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE), dem Europäischen Nachbarschaftsinstrument (ENI), aus Norwegen und aus Russland, die mit Eigenmitteln der Projektpartner ko-finanziert werden. Dadurch werden Potenziale über die Grenzen der gesamten Ostseeregion hinweg gebündelt und entwickelt.

Informationen über das Programm, das Bewerbungsverfahren und aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter www.interreg-baltic.eu

Unterstützung der EU-Ostseestrategie

Die IB.SH arbeitet im Rahmen der Verwaltungstätigkeiten für das EU-Ostseeprogramm eng mit den an der EU-Ostseestrategie beteiligten EU-Mitgliedsstaaten und deren Akteure zusammen. Mehr zur EU-Ostseestrategie finden Sie unter www.balticsea-region-strategy.eu.

Bis Ende 2017 betreute die IB.SH auch die Seed Money Facility, ein Instrument der EU zur Unterstützung der EU-Ostseestrategie. Informationen dazu finden Sie unter http://seed.eusbsr.eu.

Seed Money zur Unterstützung der EU-Ostseestrategie gibt es inzwischen im EU-Ostseeprogramm 2014-2020. Bitte folgen Sie dazu die Rubrik „Apply for funding” auf der Programmwebseite www.interreg-baltic.eu.

Baltic Sea Region Programme 2007-2013

Bis Ende 2015 betreute die IB.SH auch das Baltic Sea Region Programme 2007-2013, in den Funktionen der Verwaltungs- und Bescheinigungsbehörde sowie des Programmsekretariates. Informationen zu diesem Programm finden Sie unter www.eu.baltic.net

Standorte und Ansprechpartner

Bei der IB.SH sind MA/JS in Rostock und Kiel angesiedelt. Und in Riga gibt es eine Zweigstelle des Programmsekretariates in Kooperation mit der staatlich-lettischen Agentur für Regionalentwicklung. Durch MA/JS werden potentielle Antragsteller und laufende Projekte beraten sowie der Begleitausschuss (Monitoring Comittee), die IB.SH, die Programmprüfbehörde in Schleswig-Holstein und die verschiedenen nationalen Unterausschüsse (National Sub-Comittees) unterstützt.

Ihre Kontaktpersonen am Standort Rostock sind:

In der IB.SH in Kiel:

Kontakt

IB.SH
Fleethörn 29-31
24103 Kiel
Tel.: 0431 9905-0
Fax: 0431 9905-3383
info[at]ib-sh.de

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