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Energetische Stadtsanierung

Das Förderprogramm Energetische Stadtsanierung bietet die Chance, Quartiere umfassend zu betrachten. Die KfW bezuschusst integrierte Konzepte und im weiteren Verlauf auch das Sanierungsmanagement mit 65 %, das Land Schleswig-Holstein stellt eine Co-Förderung von weiteren 20 %. Das Förderprogramm steht Kommunen und deren Eigenbetrieben zur Verfügung, die Fördermittel können z.B. an Stadtwerke oder Wohnungsunternehmen weitergeleitet werden.

Ziele

Durch das Förderprogramm Energetische Stadtsanierung soll die Energieeffizienz bei der Wärmeversorgung verbessert und der CO2-Ausstoß verringert werden. "Vom Objekt zum Quartier".

Im Rahmen des Förderprogramms sollen auf Quartiersebene Chancen identifiziert und bis zur Entscheidungsreife ausgearbeitet werden. Ob objektspezifische Maßnahmen und/oder übergreifende Wärmenetze besser geeignet sind, ist quartiersspezifisch zu analysieren. Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit wird ebenfalls gefördert. Beispielsweise werden zuerst Eigentümer im Quartier direkt informiert und eingebunden oder Mieter über Modernisierungsvarianten aufgeklärt. Das Sanierungsmanagement kann im Anschluss bis zu drei Jahre (bzw. fünf Jahre) lang gefördert werden, um sinnvolle und vereinbarte Maßnahmen umzusetzen.

Wer wird gefördert

Antragsberechtigt sind:

  • kommunale Gebietskörperschaften
  • deren rechtlich unselbständige Eigenbetriebe


Fördermittel können weitergeleitet werden an:

  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschaftshintergrund (z. B. Stadtwerke)
  • Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften
  • Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden, insbesondere Eigentümerstandortgemeinschaften

Merkblatt 432 der KfW

Was wird gefördert

Das Programm beinhaltet eine Co-Förderung aus Mitteln des Bundes über die KfW und aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein:

a) 65 % der Kosten für die Erstellung eines integrierten Konzeptes bzw. das Sanierungsmanagement fördert die KfW mit einem Zuschuss.

KfW – Zuschussprogramm 432

b) Weitere 20 % der Gesamtkosten werden als Zuschüsse des Landes Schleswig-Holstein bereitgestellt, bei Gemeinden mit Fehlbedarfszuweisung in Summe bis zu 95 %.

Erlass des SH-Innenministeriums vom 6. März 2013 - 514.101.10/IV243/242

Bekanntmachung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vom 18. April 2016 - V 605 - Energetische Stadtsanierung - KfW 432, Ko-Förderung ländlicher Raum Gl.Nr. 6601.44

c) Die Kommunen werden während des Antragsverfahrens und der Projektdurchführung durch die ARGE e.V. und die IB.SH unterstützt.

Inhalte dieses Beratungspaketes sind:

  • Initialgespräch mit relevanten Beteiligten
  • Überprüfung der vorhandenen Daten, Erhebungen und Konzepte
  • Überprüfung sowie beratende Ergänzung der Antragsunterlagen
  • Beratung zum Leistungsbild der Auftragnehmer und Ausschreibungsunterlagen
  • Unterstützung der Konzeptersteller und des Sanierungsmanagers
  • Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit
Auswahl der Quartiere

Die IB.SH hilft bei der Auswahl geeigneter Quartiere.

Mit der Auswahl der Quartiere werden entscheidende Weichen für die Konzeptentwicklung, aber auch die Umsetzung gestellt. Das Konzeptgebiet sollte für eine komplexe Maßnahme wie die energetische Sanierung ausreichende Anknüpfungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume bieten.

Die IB.SH unterstützt die Kommunen durch eine Bestandsaufnahme der siedlungsstrukturellen und entwicklungsrelevanten Rahmenbedingungen und der energetischen Ausgangssituation. Diese Daten fließen in eine sog. Quartiersbilanz ein, die die IB.SH in Zusammenarbeit mit der ARGE entwickelt hat.

Die Quartiersbilanz als strukturierte Ersteinschätzung ist eine hilfreiche Grundlage für die Beratung und die Erstellung eines integrierten energetischen Sanierungskonzeptes.

Karten der aktuellen Fördergebiete (bitte klicken Sie auf die Karten, um die Ansicht zu vergrößern)
Energetische Stadtsanierung in Schleswig-Holstein - Projektstand 01.11.2016  - Sanierungsmanagement abgeschlossen und Sanierungsmanagement in Bearbeitung
Energetische Stadtsanierung in Schleswig-Holstein - Projektstand 01.11.2016 - Konzept abgeschlossen und Konzept in Bearbeitung
Ansprechpartner
 Gerhard Petermann
Gerhard Petermann

Leiter Wohnquartiersentwicklung/Städtebauförderung

Tel.: 0431 9905-3315

Fax: 0431 9905-3530

gerhard.petermann[at]ib-sh.de

Links zu den aktuellen Förderprojekten
Stadt / Gemeinde Quartier
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Kiel Elmschenhagen-Süd
Husum Hockensbüll
Eutin Hochkamp
Schafflund Schafflund Nord & Süd-Ost
Bargteheide Vogelsiedlung
Schönberg nördlicher Innenbereich
Elmshorn Krückau-Vormstegen
Stedesand Ortsteil Stedesand
Brunsbüttel Koogstraße/Beamtenviertel

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