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Beratung der IB.SH Energieagentur zu Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien

Klimaschutz, Energieeinsparung und Senkung der Energiekosten sind zentrale Aspekte der Arbeit der IB.SH Energieagentur. Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten sind rationelle Energieverwendung, Entwicklung und Einsatz innovative Energietechnologien, Energieeinsparung und die Nutzung der unerschöpflichen Energiequellen von großer Bedeutung.

Wir beraten Sie kompetent, bedarfsorientiert und individuell in technischen, energiewirtschaftlichen sowie finanziellen Fragestellungen.

Solarenergie

Die Sonne strahlt eine gewaltige Energiemenge zur Erde. In einer halben Stunde kommt so viel Sonnenstrahlung auf dem Globus an, dass damit der gesamte jährliche Energieverbrauch gedeckt werden könnte. Die Solarenergie lässt sich auf verschiedene Weise nutzen:

  • Bei der passiven Nutzung werden Häuser im Rahmen der Solararchitektur so gestaltet, dass die Sonnenstrahlung durch Erwärmung der Wände, Böden und Mauern möglichst viel zur Beheizung von Gebäuden beiträgt.
  • Mit Hilfe von Solarzellen kann das Sonnenlicht zur Erzeugung von Strom genutzt werden.
  • Durch Sonnenkollektoren können Gebäude unterstützend beheizt, Warmwasser in Trinkwasserspeichern erwärmt oder Schwimmbadwasser aufgeheizt werden.

Die Aufgaben der Energieagentur konzentrieren sich derzeit auf mittlere und größere solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung und Nahwärmeeinbindung. Die Betreuung dieses Aufgabengebietes umfasst die Förderberatung, die Koordination und die Dokumentation geförderter Pilot- und Demonstrationsprojekte, Damit soll die Planungs- und Ausführungssicherheit verbessert, die Systemkosten für diese zukunftsweisende Technik reduziert und eine verstärkte Umsetzung erreicht werden.

Zahlreiche Projektflyer und die Planungshilfe "Solarthermie" unterstützen unsere Arbeit.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Kai Jerma
Tel.: 04 31 99 05 - 32 22
Fax: 04 31 99 05 - 36 52
kai.jerma[at]ib-sh.de

Windenergie

Die IB.SH Energieagentur unterstützt Sie zusammen mit dem Bereich Wirtschaft der IB.SH bei der Finanzierung von Windenergieprojekten und berät insbesondere auch ausländische Kunden aus dem kommunalen Bereich bei der Nutzung ihrer jeweiligen Windenergiepotenziale.

Photovoltaik

Bei Photovoltaik-Vorhaben helfen wir bei der technischen Optimierung sowie bei der Prüfung der Fördermöglichkeiten. Hierbei arbeiten wir eng mit den Hausbanken der Investoren zusammen, um zu einer optimalen Wirtschaftlichkeit zu gelangen.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Kai Jerma
Tel.: 04 31 99 05 - 32 22
Fax: 04 31 99 05 - 36 52
kai.jerma[at]ib-sh.de

Biomasse
Zukunftsprogramm Ländlicher Raum

Der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen ist der zentrale Baustein für den Einstieg in eine zukünftige Energieversorgung, denn sie sind

  • unerschöpflich
  • umweltfreundlich, heimisch und risikoarm
  • schonend für die Energieressourcen unserer Erde
  • anerkannt und akzeptiert
  • fördernd für die mittelständische Industrie und das Handwerk
  • unterstützend für die Land- und Forstwirtschaft.

Die Initiative "Biomasse und Energie" der Landesregierung verfolgt das Ziel, die energetische Nutzung u.a. von Biogas und Holz in Schleswig-Holstein voranzutreiben und zur dritten Säule der regenerativen Energieträger neben Sonne und Wind auszubauen.

Die IB.SH Energieagentur fungiert dabei als unabhängige, wettbewerbsneutrale Informations- und Koordinierungsstelle, um mit Investoren und Planern Projektideen zu entwickeln, Projektumsetzungen zu unterstützen und die Ziele der Förderinitiative zu verbreiten. Grundlage unserer Arbeit sind die Aktionsfelder

  • informieren
  • motivieren
  • koordinieren

Planungshilfen für die Anwendungsbereiche Stroh, Biogas und Holz, Projektflyer ausgewählter Anlagen, umfangreiches Informationsmaterial, vielfältige Kontakte und natürlich auch die Förder- und Finanzierungsinitiativen des Bundes sowie des Landes Schleswig-Holstein unterstützen uns dabei.

Wichtiger Link:

Zukünftig Bioenergie: www.biomasse-sh.de

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

Seit dem Jahr 2008 wird die Initiative "Biomasse und Energie" auf Initiative des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und das Land Schleswig-Holstein gefördert.

Ein Beitrag der Europäischen Union bzw. des ELER: ec.europa.eu

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Geogr. Erik Brauer
Tel.: 0431 9905-3293
Fax: 0431 9905-3652
erik.brauer[at]ib-sh.de

Block-Heiz-Kraftwerke

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)  in öffentlichen und privat genutzten Gebäuden

Energie, die sich bezahlt macht

Anlagen mit KWK erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen damit bis zu 90 % der eingesetzten Energie. Dank der stark verbesserten Primärenergieausnutzung wird erheblich weniger CO2 ausgestoßen, Brennstoff eingespart und somit die Umwelt entlastet. Findet dieser Prozess in einer kompakten Einheit statt, spricht man von einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Dieses ist kaum größer als ein herkömmlicher Heizkessel und liefert neben der Wärme noch preiswerten Strom.

Die häufigste Technologie, die in einem BHKW eingesetzt wird, ist der Gas-Ottomotor. Der Motor treibt dabei einen Generator an, der die elektrische Energie produziert.

Die Wärme, die in den Abgasen und der Kühlung des Motors enthalten ist, wird ausgekoppelt und kann in ein Heizsystem eines Gebäudes eingespeist werden. Innovative Antriebe wie Stirling-Motor, Dampfturbine oder Brennstoffzelle lassen sich auch als KWK-Anlagen betreiben und erneuerbare Energieträger wie Biogas oder Biomasse können gut in KWK-Anlagen genutzt werden.

 

Förderung

Gesetzliche Regelungen und Förderungen machen den Einsatz von BHKWs wirtschaftlich interessant.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert KWK-Anlagen mit einem Investitionskostenzuschuss.

Das novellierte KWK-Gesetz regelt die Höhe der Einspeisevergütung des Stroms, der in das öffentliche Netz eingespeist wird. Des Weiteren legt es fest, dass für die gesamt erzeugte elektrische Energie ein KWK-Zuschlag gezahlt wird. Um den Anspruch geltend zu machen, muss das BHKW auf Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugelassen sein.

 

Wirtschaftlichkeit

Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb ist eine möglichst lange Laufzeit des BHKW, damit sich die Investitionskosten rentieren. Bei heutigen Kosten und Energiepreisen kann bereits mit einer Laufzeit von 4.000 Stunden der Betrieb eines BHKW wirtschaftlich dargestellt werden.

Besonders wirtschaftlich ist das BHKW, wenn ein hoher Bedarf an Wärmegrundlast im gesamten Jahr vorliegt. Dies ist bei Gebäuden mit hohem Warmwasserbedarf der Fall, z.B. Schulen mit Sporthalle, Schwimmbädern, Hotels oder Wohngebäuden mit mehreren Parteien.

Jede KWK-Anlage schafft ein Stück Energieunabhängigkeit. Sie ersetzt knappe Rohstoffe durch intelligente Technik. Da viele alte Heizungsanlagen ersetzt werden müssen, bietet das auch Ihnen die Chance, eine effiziente Energieversorgung mit einer KWK-Anlage aufzubauen und Kosten einzusparen.

 

Wir beraten Sie rund um das Thema BHKW und Nahwärmeversorgung. 

Ihr Ansprechpartner
 Hans Eimannsberger
Hans Eimannsberger

Leiter der IB.SH Energieagentur

Tel.: 0431 9905-3660

Fax: 0431 9905-3652

hans.eimannsberger[at]ib-sh.de

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