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Zukunftsprogramm Arbeit: Aktion B5 - Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt

Mit den Vorhaben des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt soll die für die Aufnahme einer Ausbildung oder einer Erwerbstätigkeit notwendige Ausbildungsreife und Beschäftigungsfähigkeit der Abgängerinnen und Abgänger von Förderzentren, Bildungsgängen, die zum Hauptschulabschluss führen und von berufsschulpflichtigen Jugendlichen, die sich in keinem anderen (Aus-) Bildungsgang oder in keiner Bildungsmaßnahme befinden, nachhaltig verbessert werden. Zugleich soll die Zahl der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss deutlich verringert werden. Ergänzende Ziele sind die Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Netzwerken zwischen den beteiligten Partnern, der Wirtschaft und den regionalen Arbeitsmarktakteuren sowie die Vertiefung des fachlichen Wissens der Fachkräfte vor Ort.

Durch das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt soll die Berufsorientierung an Schulen flächendeckend einen sehr viel höheren Stellenwert als bisher erhalten. Das neue Schulgesetz hat den schulischen Auftrag auch auf Berufsorientierung (Vorbereitung auf die Arbeitswelt) ausgeweitet.

Das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt ist ein gemeinsames Konzept des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit und des Ministeriums für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Mit dem Konzept wird ein in dieser Ausprägung neuer Ansatz präventiver Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik in der Übergangsphase (Beginn ab 8. Klasse) zwischen Schulabgangsklassen und Aufnahme einer Berufsausbildung in die Praxis umgesetzt.

Bewilligungen aus dem Zukunftsprogramm Arbeit (ZPA) in der Aktion B5 - Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt sind nicht mehr möglich. Eine Antragstellung kann im Rahmen der Förderperiode 2007-2013 nicht mehr erfolgen. Bereits bewilligte Vorhaben werden entsprechend dem Bewilligungszeitraum zu Ende geführt.

Es ist geplant, diese Aktion in der neuen ESF-Förderperiode im Rahmen des „Landesprogramms Neue Arbeit“ mit veränderten Förderkonditionen fortzuführen.

Was wird gefördert?

Das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt umfasst die folgenden, aufeinander aufbauenden Handlungsfelder:

  • Coaching
    Das individuelle Coaching der Schülerinnen und Schüler ist einer der entscheidenden Schlüssel zum Erfolg des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt. Die Coaching-Fachkraft begleitet die Schüler idealerweise von der 8. Klasse des Bildungsgangs, der zum Hauptschulabschluss führt, oder in Förderzentren über die Berufseingangsklasse bis hin zur Aufnahme einer Ausbildung. Das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt sieht begleitende und landesweit organisierte Qualifizierungen für das eingesetzte Personal vor.
  • Kompetenzfeststellung
    Sie bildet eine wesentliche Grundlage für die Feststellung der Ausbildungsreife und für die Berufswahl. Mit den Kompetenzfeststellungen sollen insbesondere berufsbezogene Stärken von Schülerinnen und Schüler ermittelt werden. Die Ergebnisse führen zu individuellen Zielvereinbarungen zwischen den Jugendlichen, der Coaching-Fachkraft und den Lehrkräften – im Idealfall unter Beteiligung der Sorgeberechtigten.
  • Berufsfelderprobung
    Berufsfelderprobungen stehen in direktem Zusammenhang mit den Kompetenzfeststellungen. Sie dienen der Beobachtung fachlicher Kompetenzen, die in der Arbeitswelt erforderlich sind. Berufsfelderprobungen finden in der Regel bei Bildungsträgern statt und bereiten u. a. auf Betriebspraktika vor.
  • Qualifizierungs-Bausteine
    Qualifizierungs-Bausteine beschreiben Qualifizierungsergebnisse. Sie sind inhaltlich und organisatorisch in sich abgeschlossen und qualifizieren für eine Tätigkeit, die Teil einer anerkannten Berufsausbildung ist. Qualifizierungs-Bausteine sollen für die Jugendlichen und auch für die Anbieter von Berufsausbildungsvorbereitung einen Orientierungsrahmen darstellen. In Kooperation mit Bildungsträgern können den Jugendlichen individuell angepasste Qualifizierungs-Bausteine angeboten werden. Das erworbene Wissen können sie dann in nachfolgenden Praktika anwenden und vertiefen, um damit ihren zukünftigen Ausbildern und Arbeitgebern ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen.

Coaching, Kompetenzfeststellung und Berufsfelderprobung finden ihre Anwendung in den ausgewählten Förderzentren, in Bildungsgängen, die zum Hauptschulabschluss führen sowie in den Berufseingangsklassen der beruflichen Schulen in Schleswig-Holstein. Qualifizierungs-Bausteine können Jugendliche in Berufseingangsklassen absolvieren. Des Weiteren werden Modell- und Qualifizierungsvorhaben gefördert, die die Handlungsfelder des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt ergänzen.

Wer wird gefördert?

Die Umsetzung und regionale Koordinierung des Handlungskonzepts erfolgt über 15 koordinierende Bildungsträger in den Kreisen und kreisfreien Städten. Für die Modell- und Qualifizierungsvorhaben können alle Stellen außerhalb der Landesverwaltung eine Förderung beantragen, die über die notwendigen zielgruppenspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen und über konkrete Arbeitsstrukturen mit den koordinierenden Trägern des Handlungskonzepts Schule & Arbeitswelt und den regional eingerichteten Steuerungsgruppen verfügen. Die Förderung der Koordinierung vor Ort können Kreise und kreisfreie Städte in Schleswig-Holstein beantragen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als Anteilfinanzierung mit Höchstbetragsbegrenzung gewährt.

Rechtsgrundlagen - Bitte beachten Sie auch die weiteren zuwendungsrechtlichen Voraussetzungen
Antragsunterlagen (Blanko-Formulare)
Antragsunterlagen (interaktive Formulare)

  • erstellt am 26.11.2015 [27.71 KB]
  • shadowbox
    erstellt am 17.03.2014 [2.99 KB]
Einzelne Seiten eines Projektantrags

Sollten Sie einzelne Seiten eines Antrags mehrfach benötigen, finden Sie diese hier.

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Allgemeine Informationen zum Zukunftsprogramm Arbeit Schleswig-Holstein finden Sie hier. Das Nachfolgeprogramm Landesprogramm Neue Arbeit wird hier vorgestellt.

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