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Jugendaufbauwerk Schleswig-Holstein (JAW)

Das JAW ist ein wesentlicher Baustein der Arbeitsmarkt-, Jugend-, Sozial- und Gesellschaftspolitik des Landes.

Das Jugendaufbauwerk wurde mit dem Landesgesetz über das Jugendaufbauwerk Schleswig-Holstein vom 13. Dezember 1949 gegründet. Derzeit arbeiten 18 Einrichtungen im Jugendaufbauwerk und bilden auf freiwilliger Basis einen Verbund. Das Jugendaufbauwerk ist in Schleswig-Holstein flächendeckend vertreten und leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die berufliche Qualifizierung junger Menschen, die Probleme beim Einstieg in den Beruf haben.

 

Aufgabe des Landes:

Das Gesetz über das Jugendaufbauwerk Schleswig-Holstein weist dem Land folgende Aufgaben zu:

  • Bereitstellung von Investitionsmitteln nach Maßgabe des Landeshaushalts
  • Wahrnehmung der Fachaufsicht und der Heimaufsicht nach den Landesbestimmungen
  • Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems JAW Gütesiegel
  • Organisation und Aufsicht über den zentralen Fachdienst des Jugendaufbauwerkes, der als interdisziplinäres Team in der Organisationsberatung, Fort- und Weiterbildung des Personals sowie Projektarbeit für alle Einrichtungen tätig wird
  • Übernahme zentraler Funktionen wie Versicherungen.

 

Ziele und Inhalte

Ziel der Bildungsmaßnahmen des Jugendaufbauwerks sind die Herstellung der Ausbildungsreife und Beschäftigungsfähigkeit und der dauerhaften Eingliederung in das Erwerbssystem. Dies wird insbesondere erreicht mit:

  • dem Aufbau und der Festigung einer tragfähigen Lern- und Leistungsmotivation
  • der Förderung von Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, der Lern- und Entscheidungskompetenz
  • der mittelbaren Unterstützung im Schulleistungsbereich sowie dem Nacherwerb des Hauptschulabschlusses
  • der Förderung erkannter Stärken und der Herstellung von Teamfähigkeit.

 

Fach-, Methoden-, Lern und Sozialkompetenz werden in Werkstatt, Berufsschule, Internat und in betrieblichen Praktikumsstellen von Wirtschaft und Verwaltungen vermittelt. Sie werden ergänzt durch lebenspraktische und berufskundliche Förderung sowie durch selbstverantwortliche Entwicklung von Lernbereitschaft und Arbeitshaltung. Informationstechnische Bildungselemente sind integraler Bestandteil aller Maßnahmen, die das Jugendaufbauwerk anbietet. Über Partnerschaften mit Dänemark, Frankreich und weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern leistet das Jugendaufbauwerk einen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und stellt den Jugendlichen und jungen Erwachsenen reale Lernorte zur Herausbildung interkultureller Kompetenzen zur Verfügung.

 

Aufnahme junger Menschen

Jugendliche und junge Erwachsene wenden sich an die örtliche Arbeitsagentur, die zuständigen Stellen der Träger der Grundsicherung nach SGB II oder der optierenden Kommune (in Schleswig-Holstein in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg), um an einem Bildungsangebot des JAW teilnehmen zu können.

Die Arbeitsagentur beziehungsweise die genannten zuständigen Stellen erteilen weitere Auskünfte und sind für die Bewilligung von Berufsausbildungsbeihilfe zuständig. Die Teilnahme ist freiwillig und für junge Leute bis zu 25 Jahren möglich.

Mehr Information: www.jaw-sh.de

 

Unterstützung bei Investitionsmaßnahmen durch die IB.SH

Für Investitionsmaßnahmen in den Einrichtungen des Jugendaufbauwerks Schleswig-Holstein stellt das Land Mittel aus dem Landeshaushalt zur Verfügung.

Mit der Abwicklung dieser Zuwendungen wurde die IB.SH beauftragt.

Die geltenden Richtlinien und das Antragsformular für die Beantragung der Mittel finden Sie nachfolgend als Download.

 

Ansprechpartnerin:

Andrea Albrecht
Tel: 0431 9905-2790
Fax: 0431 9905-62790
andrea.albrecht[at]ib-sh.de

 

Kontakt

IB.SH
Arbeitsmarktförderung
Andrea Albrecht
Tel: 0431 9905-2790
Fax: 0431 9905-62790
andrea.albrecht[at]ib-sh.de

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