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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Dänemark / Schleswig-Holstein durch INTERREG III A

 

Das deutsch-dänische Gemeinschaftsprojekt "Aufbau von Energiemanagementstrukturen bei KMU und Kommunen" mit einer Laufzeit von Anfang 2006 bis Ende 2007 wird aus der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A Sønderjylland / Schleswig kofinanziert. Im Zeitraum 2001 - 2006 werden aus diesem INTERREG III A-Programm Projekte in der deutsch-dänischen Grenzregion u.a. aus den Bereichen Natur, Umwelt und Energie gefördert.

Hintergrund

Die weltweit steigenden Energiepreise stellen Kommunen sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) vor neue Probleme. Die zusätzlichen Ausgaben belasten KMU und kommunalen Haushalte gleichermaßen. Geplante Investitionsmaßnahmen und technische Aufrüstungen in öffent-lichen Liegenschaften müssen auf Grund der sich verschärfenden Finanzsituation verschoben werden. Handwerksbetriebe werden durch fehlende Aufträge zusätzlich belastet und in der ohnehin strukturschwachen Region in Ihrer Wettbewerbsfähigkeit weiter beeinträchtigt.

Zielsetzungen

Ziel des Projektes ist durch Minderung der Energiekosten die Entlastung kommunaler Haushalte und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Mehr Transparenz über Energieströme, -kosten und Energieeinsparmöglichkeiten soll der Zielgruppe ökonomisch und ökologisch fundierte Entscheidungen zur Reduzierung von Energieverbrauch bzw. effizienter Energieerzeugung und -nutzung ermöglichen. Des Weiteren dienen die erhobenen Daten Kommunen zur Erstellung der ab 2006 verordneten Energiepässe für öffentliche Gebäude.

Zielgruppe

Zielgruppen der Projektaktivitäten sind Kommunen und KMU. Insgesamt werden 10 typische KMU (Bäckereien, Fleischereibetriebe etc.) ausgewählt und hinsichtlich ihrer

Energieströme, -verbrauch und Kostensituation intensiv beraten.

In jeweils zwei dänischen und deutschen Kommunen werden für kommunale Liegenschaften Energiemanagementstrukturen aufgebaut. Auf deutscher Seite beteiligen sich die Gemeinde Harrislee und die Stadt Niebüll am Projekt.

Vorgesehene Aktivitäten

Im Rahmen des Projektes sind folgenden Aktivitäten vorgesehen:

  • Schaffung eines grenzüberschreitenden Experten- und Akteurnetzwerks zur effizienten Wissens- und Informationsvermittlung und regelmäßigem Erfahrungsaustausch,
  • Aufbau von Energiemanagement / Energieberatung in ausgewählten Betrieben und Kommunen,
  • Erarbeitung von Finanzierungsinstrumenten (insbesondere Einführung von ÖPP und Contracting),
  • Auswertung, Bewertung und Evaluation von verschiedenen EDV-Berech­nungstools und deren Nutzung zur Verbesserung der Energieeffizienz bei KMU.

Durchführung des Projekts

Die vorgesehenen Aktivitäten gliedern sich in folgende Einzelschritte:

  • Durchführung von Energieberatungen für Gewerke, Gebäude, Anlagentechnik und Produktionsprozesse bei KMU,
  • Einführung eines kommunalen Energiemanagements (Erfassung und Analyse der Gebäudedaten sowie des Energie- und Wasserverbrauchs in vergleichbaren energieintensiven Objekte),
  • Ausstellung von Gebäudeenergiepässen mit Sanierungsvorschlägen gemäß der Europäischen Gebäuderichtlinie,
  • Analyse der verfügbaren Finanz­instrumente und Entwicklung von Contracting-Modellen zur Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmenkataloge.

Struktur des EnerKo-Projekts

Projektpartner: Projektinitiatoren und -verantwortliche

Projektleitung

Hans Eimannsberger

IB.Energieagentur

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Fleethörn 29-31

D 24103 Kiel

Besuchsadresse:

Fleethörn 32 

D 24103 Kiel

Tel.:  0431 9905-3660

Fax:  0431 9905-3652

hans.eimannsberger[at]ib-sh.de

Kundenbetreuung Kommunen

Stefan Müller

Bereich Kommunen

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Fleethörn 29-31

D 24103 Kiel

Besuchsadresse:

Gartenstraße 9

D 24103 Kiel

Tel.:  0431 9905-3263

Fax:  0431 9905-3652

stefan.mueller[at]ib-sh.de

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert

 

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